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Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim: Polizei warnt vor Anlagebetrug über soziale Netzwerke

Hohe Schadenssummen in der Region. Betrüger werben für Investitionen, bauen Vertrauen auf und fordern hohe Einzahlungen. Rückführung der Gelder erschwert.

Foto: unsplash

Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim (ost)

In der Gegend gibt es weiterhin Betrugsfälle im Zusammenhang mit angeblich lukrativen Geldanlagen, die vor allem über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder Online-Werbeanzeigen beworben werden. Die Polizei warnt nachdrücklich vor dieser Betrugsmasche.

Die Täter werben professionell für Investitionen in Aktien, Kryptowährungen, Rohstoffe oder Devisenhandel. Häufig nehmen vermeintliche „Finanzexperten“ direkt Kontakt zu potenziellen Investoren auf und bauen im Laufe der Zeit ein Vertrauensverhältnis auf. Oft werden zunächst kleine Beträge, oft 250 Euro, investiert. Über manipulierte Online-Plattformen werden dann scheinbare Gewinne angezeigt, um die Betroffenen zu weiteren, deutlich höheren Einzahlungen zu bewegen.

Der Betrug wird oft erst bemerkt, wenn Anleger ihr investiertes Geld oder vermeintliche Gewinne auszahlen lassen möchten. Anstatt einer Auszahlung werden plötzlich weitere Zahlungen verlangt – zum Beispiel für angebliche Steuern, Provisionen oder Freischaltungsgebühren. In anderen Fällen bricht der Kontakt komplett ab.

Auch in lokalen Zuständigkeitsbereichen wurden bereits mehrere Fälle gemeldet. Dabei entstand teilweise ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro. Die Täter handeln professionell organisiert und oft aus dem Ausland, was die Ermittlungen und eine mögliche Rückführung der Gelder erheblich erschwert.

Hinweise der Polizei:

Personen, die bereits Geld überwiesen haben oder unsicher sind, sollten umgehend ihre Bank kontaktieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Weitere Informationen zum Thema Kredit- und Anlagebetrug finden Sie auf der Präventionsseite der Polizei unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/

Quelle: Presseportal

nf24