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Polizeikontrolle auf B443 bei Laatzen

Beamte kontrollierten 140 Fahrzeuge und stellten Straftaten sowie Verkehrsverstöße fest.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Dienstag, den 10.03.2026, haben Polizeikräfte eine Kontrollstelle auf der Bundesstraße 443 eingerichtet. Zwischen 16:00 Uhr und Mitternacht wurden etwa 140 Fahrzeuge von den Beamten überprüft. Dabei wurden mehrere Straftaten und zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt.

An der Kontrollaktion nahmen Polizeikräfte der Kommissariate Laatzen, Döhren und Springe sowie Kräfte der Verfügungseinheiten der Polizeidirektion Hannover und der Autobahnpolizei teil. Das Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Straftaten im Straßenverkehr aufzudecken.

Während der Kontrollen leiteten die Einsatzkräfte unter anderem vier Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Zudem wurden zwei Verstöße gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz festgestellt. Ein Fahrzeugführer nutzte ein im Ausland zugelassenes Auto, obwohl er bereits seit einiger Zeit seinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. In einem anderen Fall wurde ein Fahrzeug mit roten Händlerkennzeichen mutmaßlich für eine private Fahrt genutzt.

Außerdem leiteten die Einsatzkräfte drei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein. Tests ergaben Hinweise auf den Konsum von Kokain oder THC bei den Fahrzeugführern. In allen Fällen wurden Blutproben angeordnet.

Bei einem anderen kontrollierten Fahrzeug stellten die Beamten erhebliche technische Veränderungen fest, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigten. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Zusätzlich ahndeten die Einsatzkräfte acht Verstöße wegen nicht angelegter Sicherheitsgurte. Insgesamt wurden im Rahmen des Einsatzes sechs Strafverfahren und 44 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. /ms, nash

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 173.330 (81,86%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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