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Polizeikontrolle in Osnabrück

Die Polizei führte eine Schwerpunktkontrolle zum Radverkehr durch, um Hauptunfallursachen zu bekämpfen und Verstöße zu ahnden.

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Am Dienstag hat die Polizei Osnabrück eine Schwerpunktkontrolle zum Thema Radverkehr und Elektrokleinstfahrzeuge im Stadtgebiet Osnabrück durchgeführt.

Das Ziel der Maßnahmen war es, die Hauptunfallursachen unter Berücksichtigung der regionalen Verkehrssicherheitslage zu bekämpfen. Im Fokus standen insbesondere Verstöße im öffentlichen Straßenverkehr durch Radfahrende und Führende von Elektrokleinstfahrzeugen, sowie Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmender gegenüber dieser Gruppe.

Während der Kontrollen wurden insgesamt 54 Fahrräder und Pedelecs überprüft. Dabei wurden 40 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Unter anderem wurden sieben Verstöße wegen der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt, vier Rotlichtverstöße und 15 Verstöße wegen des verbotswidrigen Befahrens von Fußgängerzonen geahndet.

Auch bei der Überprüfung von acht E-Scootern wurden mehrere Verstöße festgestellt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Zusätzlich wurden insgesamt 43 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Kraftfahrzeugführende erstellt. Dabei lag der Fokus insbesondere auf Verstößen im Zusammenhang mit dem Verhalten gegenüber Radfahrenden und Elektrokleinstfahrzeugführenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330 Fälle oder 81,86%, endeten mit nur Sachschaden. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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