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Polizeikooperation in Lüneburg und Hannover wird gestärkt

Die Polizeidirektion Lüneburg und die Bundespolizeidirektion Hannover bauen ihre Kooperation weiter aus, um gemeinsame Handlungsmöglichkeiten auszubauen.

Rahmenkooperationsvereinbarung
Foto: Presseportal.de

Lüneburg (ost)

Die Polizeidirektion Lüneburg und die Bundespolizeidirektion Hannover bauen ihre Kooperation weiter aus. Kathrin Schuol, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Lüneburg, und Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, haben am 5. Oktober 2026 eine Rahmenkooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie schafft einen verbindlichen Rahmen, um die bereits bestehende Zusammenarbeit beider Behörden weiterzuentwickeln und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten auszubauen.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Lüneburg arbeiten Landes- und Bundespolizei bereits heute bei unterschiedlichen Anlässen eng zusammen. Schnittstellen ergeben sich insbesondere dort, wo Aufgaben der Bundespolizei und der Landespolizei aufeinandertreffen. Das betrifft Bahnhöfe und Bahnstrecken ebenso wie Einsatzlagen und Ermittlungsverfahren, bei denen ein abgestimmtes Vorgehen beider Behörden erforderlich ist.

Die neue Vereinbarung knüpft an dieses bestehende Zusammenspiel an. Sie soll insbesondere den Informations- und Erfahrungsaustausch weiter verbessern und die Entwicklung gemeinsamer Handlungskonzepte erleichtern. Darüber hinaus wird die Kooperation in den Bereichen Einsatzmanagement, Kriminalitätsbekämpfung, Prävention sowie Aus- und Fortbildung weiter ausgebaut.

Bei besonderen Einsatzlagen oder Kriminalitätsphänomenen bildet die Vereinbarung zudem die Grundlage, die jeweiligen Kompetenzen beider Behörden noch gezielter zusammenzuführen und erforderliche Maßnahmen frühzeitig aufeinander abzustimmen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Vorgehen jenseits konkreter Einsatzanlässe. Gemeinsame Übungen und Trainings sowie gegenseitige Hospitationen sollen dazu beitragen, Strukturen und Arbeitsweisen der jeweils anderen Behörde noch besser kennenzulernen. Damit sollen Kommunikationswege weiter gefestigt und die Voraussetzungen für ein schnelles und abgestimmtes Handeln im Einsatzfall verbessert werden.

Polizeipräsidentin Kathrin Schuol betont:

“Eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei ist für eine erfolgreiche Polizeiarbeit von großer Bedeutung. Gerade in unserem weitläufigen Zuständigkeitsbereich gibt es zahlreiche Berührungspunkte, an denen unsere Aufgaben ineinandergreifen. Entscheidend sind klare Zuständigkeiten, verlässliche Kommunikationswege und ein abgestimmtes Vorgehen. Die Rahmenkooperationsvereinbarung schafft dafür eine verbindliche Grundlage und gibt uns zugleich die Möglichkeit, die bereits gute Zusammenarbeit systematisch weiterzuentwickeln.”

Auch Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, unterstreicht die Bedeutung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit:

“Die Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei und Landespolizei ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen und vernetzten Sicherheitsarbeit. Gerade an den Schnittstellen unserer Zuständigkeiten kommt es darauf an, Informationen schnell auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Diese Kooperationsvereinbarung fügt sich ein in den Reigen der mit den anderen benachbarten Polizeidirektionen und Polizeipräsidien geschlossenen Absprachen und schafft damit eine verlässliche Grundlage, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, gemeinsame Handlungskonzepte zu entwickeln und unsere jeweiligen Kompetenzen noch gezielter zusammenzuführen. Davon profitieren nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger, für deren Sicherheit wir gemeinsam Verantwortung tragen.”

Mit der Unterzeichnung der Rahmenkooperationsvereinbarung bekräftigen beide Polizeibehörden ihren Anspruch, die bereits bestehende Zusammenarbeit langfristig weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei eine praxisorientierte Kooperation, die vorhandene Kompetenzen miteinander verbindet und dort ansetzt, wo gemeinsames Handeln einen Mehrwert für die polizeiliche Aufgabenwahrnehmung bietet.

Quelle: Presseportal

nf24