Unbekannte Täter erbeuten 70.000,- Euro Bargeld von einer Cellerin, die glaubte, die Kaution für ihren Sohn zu zahlen. Ermittlungen dauern an.
Polizeimeldung aus Celle, Erpressung mit Schockanruf

Landkreis Celle (ost)
Diebe erbeuten 70.000 Euro Bargeld nach einem Schockanruf
Celle – Unbekannte Kriminelle haben am Donnerstagmittag eine 76-jährige Bewohnerin von Celle angerufen und sich als Polizisten ausgegeben. Sie behaupteten, dass ihr Sohn inhaftiert sei, weil er angeblich jemanden bei einem Verkehrsunfall getötet habe und verlangten eine Kaution in Höhe von 90.000 Euro. Die Frau stimmte der Zahlung der Kaution zu. Im Laufe des Tages tauchte ein Dieb an ihrer Tür auf, nahm 70.000 Euro Bargeld entgegen und verschwand. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an.
Einbruch in ein Einfamilienhaus
Celle – Unbekannte Einbrecher drangen zwischen Montagmittag und Samstagmorgen in ein Einfamilienhaus in der Straße Am Grobebach im Ortsteil Boye ein. Sie brachen ein Fenster auf der Rückseite des Hauses auf und gelangten so ins Innere. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05141 – 2770 mit der Polizei in Celle in Verbindung zu setzen.
Einbruch in einen Handwerksbetrieb
Hermannsburg – Unbekannte Täter drangen in der Nacht von Freitag, dem 02.10., bis Samstag, dem 03.10., gewaltsam in einen Handwerksbetrieb für Sanitär- und Heizungstechnik ein. Zunächst brachen sie eine Eingangstür zur Lagerhalle auf, um dann Diebesgut zu entwenden und auf einer nahegelegenen Wiese abzulegen, um es abzutransportieren. Möglicherweise wurden die Täter durch einen Alarm gestört und verließen den Tatort nur mit einem Teil des gestohlenen Guts. Die genaue Menge des gestohlenen Guts ist noch unbekannt und Teil der laufenden Ermittlungen. Personen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich an die Polizei in Hermannsburg unter 05052/913310 oder an die Polizei in Bergen unter 05051/6064-0 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








