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Polizeimeldung: Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ein 87-jähriger Pkw-Führer verursacht in Berne einen Unfall aufgrund körperlicher und geistiger Mängel. Ein 57-jähriger Elsflether wird ohne Fahrerlaubnis erwischt und alkoholisiert. Hinweise unter 04401/9350.

Foto: Depositphotos

Delmenhorst (ost)

Risiko im Straßenverkehr aufgrund von körperlichen und geistigen Mängeln sowie Fahrerflucht / Aufruf an Zeugen Berne.

Ein 87-jähriger Autofahrer aus Ganderkesee fährt mit niedriger Geschwindigkeit und in Schlangenlinien auf der B212 in Berne in Richtung Elsfleth. Kurz nach der Einmündung in die Motzener Straße, in der 70er Zone, streift er einen entgegenkommenden unbekannten Wagen am Spiegel und setzt seine Fahrt fort. Eine Zeugin beobachtet den Unfall, verfolgt den Unfallverursacher und informiert die Polizei über den Vorfall. Der Autofahrer reagiert zunächst nicht auf die Haltesignale und kann erst in Brake an der Hammelwarder Straße gestoppt werden. Bei der Kontrolle werden körperliche und geistige Mängel bei dem 87-Jährigen festgestellt, weshalb das Gericht die Beschlagnahme des Führerscheins anordnet. Hinweise zum zweiten beteiligten Fahrzeug nimmt die Polizei Brake unter 04401/9350 entgegen.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Berne.

Ein 57-jähriger Elsflether fährt mit einem Auto die Weserstraße in Berne-Ranzenbüttel in Richtung Weser. Bei einer Verkehrskontrolle im nahegelegenen Wohngebiet wird festgestellt, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem wird bei dem Autofahrer Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 0,26 Promille. Die Weiterfahrt wird untersagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 81,86% aus, was 173.330 Unfällen entspricht. Insgesamt gab es 42.3 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte. Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts (24.125 Unfälle, 11,39%), gefolgt von Unfällen außerorts (ohne Autobahnen) mit 13.995 Unfällen (6,61%) und Unfällen auf Autobahnen mit 3.672 Unfällen (1,73%).

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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