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Polizeimeldungen aus Lüneburg/Lüchow-D./Uelzen

Diebstähle, Alkoholfahrt und häusliche Gewalt – Polizeibericht vom Wochenende. Eingriffe der Polizei bei verschiedenen Vorfällen in der Region.

Foto: Depositphotos

Lüneburg (ost)

Polizei Lüneburg/Lüchow-D./Uelzen: Wochenendpressemitteilung vom 07.-09.08.26

Lüneburg

Lüneburg – Diebstahl von zwei teuren Fahrrädern

Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen wurden erneut zwei hochwertige (gesicherte) Fahrräder von zwei Urlaubern aus einem Teil des Bergström Hotels gestohlen.

Lüneburg – Geldbörsendiebstahl in der Innenstadt

Eine unbekannte Person stiehlt die Geldbörse aus dem verschlossenen Rucksack einer Geschädigten, den sie über einen Stuhl in einem Eiscafé Am Sande gehängt hatte.

Lüneburg – Fahren unter Alkoholeinfluss

Am Samstagabend gegen 20:15 Uhr bemerkt ein Verkehrsteilnehmer ein Auto, das auf der Landesstraße 222 zwischen Bleckede und Nindorf in Schlangenlinien fährt. Die Polizei kontrolliert den 77-jährigen Fahrer. Es stellt sich heraus, dass er betrunken ist. Ein Atemalkoholtest ergibt 1,29 Promille. Ein Strafverfahren wird eingeleitet.

Bardowick – Häusliche Gewalt zwischen Ehepartnern

Am Samstagabend gegen 20 Uhr kommt es zu einem gewalttätigen Übergriff durch den betrunkenen Ehemann in der gemeinsamen Wohnung. Der 47-Jährige schlägt seine 42-jährige Frau, bespuckt sie und zieht an ihren Haaren. Er wird des Hauses verwiesen und muss für mehrere Tage gehen.

Lüneburg – Mann greift Frau an

Am Sonntagmorgen gegen 01:30 Uhr bemerken Zeugen am St.-Lambertiplatz einen physischen Angriff eines 34-jährigen Mannes auf seine Freundin. Er schlägt und stößt sie, sodass sie hinfällt. Ein Passant greift ein und stoppt weitere Angriffe. Die Frau wird von den Beamten nach Hause gebracht.

Uelzen

Positive Bilanz der Polizei nach dem Stadtfest

Das polizeiliche Geschehen beim Uelzener Stadtfest verlief größtenteils ruhig. Die Besucher feierten friedlich bei guter Stimmung. Nur in den späten Abendstunden kam es zu einigen Körperverletzungsdelikten. Die Polizei war präsent und ansprechbar, um mögliche Konflikte schnell zu erkennen und zu reagieren. Insgesamt zieht die Polizei eine positive Bilanz des Stadtfestwochenendes.

Lüchow-Dannenberg

Woltersdorf

Einbruch in leerstehendes Haus – Zeugen gesucht Zwischen dem 03.07.2026 und 06.08.2026 brachen unbekannte Täter in ein leerstehendes Haus in der Dorfstraße ein und stahlen Kupferkabel, Baumaterial, Fahrräder und Elektrowerkzeuge. Die Täter betraten das seit Jahren leerstehende Gebäude, indem sie am Türschloss manipulierten. Im Inneren schnitten sie mehrere Meter Kupferkabel ab und rissen sie von den Wänden. Sie stahlen auch Kupferrohre, Bleiverkleidungen, zwei Fahrräder und verschiedene Elektrowerkzeuge. Ein Schaltschrank wurde zerlegt und die Kabel entfernt, teilweise wurde die Isolierung von den Kabeln vor Ort entfernt. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Lüchow unter der Rufnummer 05841 122-215 zu melden.

Neu-Darchau

Einbruch in Wohnung – Zeugen gesucht

Am Samstagabend brachen unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Straße Zur Höhe ein. Die Täter öffneten gegen 19.30 Uhr ein Fenster und gelangten so ins Gebäude. Im Inneren durchsuchten sie alle Schränke und Behältnisse. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Lüchow unter der Rufnummer 05841 122-215 zu melden.

Neuhaus

Motorradfahrer verliert die Kontrolle

Ein 29-jähriger Kawasaki-Fahrer kam am Samstagnachmittag auf der B 195 von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Der 29-Jährige fuhr gegen 16:00 Uhr auf der B 195 von Stapel in Richtung Neuhaus. In einer Linkskurve geriet er ins Schwanken, verlor die Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab. Bei der Kollision mit der Leitplanke erlitt er schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 7.947. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% aus, insgesamt 1.665 Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86%, also 173.330 Unfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, Schwerverletzte waren 5.122 und Leichtverletzte 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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