Wohnungseinbruchdiebstahl in Syke, Saunabrand in Stuhr und Abbiegeunfall in Bassum. Polizei bittet um Hinweise und Ermittlungen laufen.
Polizeimeldungen aus Syke, Stuhr und Bassum

Diepholz (ost)
Syke – Einbruch in Wohnung
Ein bisher unbekannter Täter drang im Zeitraum vom 06.10.2026, 19:00 Uhr, bis zum 07.10.2026, 01:30 Uhr gewaltsam in ein Wohnhaus in der Steinkampstraße ein und durchsuchte die Räume. Ob etwas gestohlen wurde, ist derzeit unklar. Die Polizei Syke bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im genannten Zeitraum gesehen haben oder sonstige Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 04242 9690 zu melden.
Stuhr – Feuer in der Sauna
Gestern, gegen 15:30 Uhr, geriet aus bisher ungeklärter Ursache die Sauna eines Wohnhauses in der Sulinger Straße in Brand. Die Sauna, das Badezimmer und der Dachüberstand wurden beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Es gab keine Verletzten. Der entstandene Schaden wurde auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat den Brandort versiegelt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Bassum – Zwei Verletzte bei Abbiegeunfall
Ein 26-jähriger Autofahrer fuhr am 07.10.2026, gegen 07:20 Uhr, auf der B 51 von Twistringen kommend in Richtung Bassum und plante, nach links auf die L 776 abzubiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden 59-jährigen Autofahrer. Kurz darauf kam es zu einer Kollision an der Einmündung. Der 59-Jährige wurde schwer verletzt. Der 26-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Straße war für etwa eine Stunde voll gesperrt, während der Unfall aufgenommen wurde.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 184 auf 176 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








