Schwere Körperverletzung in Garrel, Zeugen gesucht. Trunkenheit im Verkehr in Molbergen, Fahrer verweigert Atemalkoholtest.
Polizeimeldungen Landkreis Cloppenburg 22.-23.08.2026

Cloppenburg/Vechta (ost)
Garrel – Schwerer Angriff
In der Nacht zum Sonntag gegen 02:20 Uhr kam es auf dem Festplatz in Garrel zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 19-jährigen Mann aus Damme und einem 38-jährigen Mann aus Garrel. Während des Streits schlug der 19-Jährige dem 38-Jährigen ins Gesicht und verletzte ihn schwer. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Garrel unter Telefon 04474/939420 zu melden.
Emstek – Brand in der Küche
Am Samstag gegen 10:30 Uhr bemerkte ein Zeuge Rauch, der aus einem Fenster in der Clemens-August-Straße in Emstek kam, und alarmierte die Feuerwehr. Vor Ort wurde in einer Gemeinschaftsunterkunft ein Brand in einem Mülleimer in der Küche entdeckt und von den Feuerwehrleuten gelöscht. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert und belüftet. Die Bewohner konnten nach der Betreuung durch das DRK wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Clemens-August-Straße war während der Maßnahmen gesperrt.
Molbergen – Trunkenheit am Steuer
In der Nacht zum Sonntag gegen 00:30 Uhr bemerkte ein Zeuge einen Hyundai ix20, der in Molbergen auf der Cloppenburger Straße in Schlangenlinien fuhr. Die hinzugezogenen Polizeibeamten stellten bei dem 49-jährigen Fahrer aus Molbergen deutlichen Alkoholgeruch fest und ordneten eine Blutentnahme an, da der Mann den Atemalkoholtest verweigerte. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Cloppenburg – Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am Samstag gegen 11:50 Uhr kontrollierte die Polizei ein Kleinkraftrad, das mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Resthauser Straße in Cloppenburg unterwegs war. Der 15-jährige Fahrer aus Cloppenburg konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen, daher wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Essen – Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
In der Nacht zum Sonntag gegen 02:15 Uhr kontrollierte die Polizei einen BMW auf dem Rote-Asche-Weg in Essen. Der PKW hatte falsche Kennzeichen angebracht. Diese wurden beschlagnahmt, ein Strafverfahren gegen den 22-jährigen Fahrer aus Lastrup eingeleitet und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darunter befanden sich 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








