Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Radfahrer ohne Beleuchtung und alkoholisiert; Unfallflucht in Schneverdingen

Polizei stoppt Radfahrer auf Walsroder Straße, 37-Jähriger mit 2,02 Promille erwischt. Polizei sucht Zeugen für Verkehrsunfallflucht im Rominter Weg.

Foto: Depositphotos

Heidekreis (ost)

08.03.2026 / Radfahrer ohne Licht und betrunken

Soltau: Beamte der Polizeiinspektion Heidekreis bemerkten am späten Sonntagabend gegen 23:10 Uhr einen Radfahrer, der ohne Beleuchtung in der Mitte der Walsroder Straße fuhr und dabei in Schlangenlinien unterwegs war. Aufgrund des auffälligen Verhaltens kontrollierten die Polizisten den Mann. Es stellte sich heraus, dass der 37-Jährige stark betrunken war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,02 Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

21.02.2026 / Unfallflucht – Zeugen gesucht

Schneverdingen: Am 21.02.2026 ereignete sich im Rominter Weg in Schneverdingen eine Verkehrsunfallflucht. Zwischen etwa 19:25 Uhr und 22:30 Uhr wurde ein am Straßenrand abgestelltes Auto auf Höhe der Hausnummer 2 von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen streifte der unbekannte Fahrzeugführer den geparkten Mercedes-Benz, als er in Richtung Am Timmerahde vorbeifuhr. Möglicherweise hat der unbekannte Fahrer den seitlichen Abstand falsch eingeschätzt oder musste aufgrund von Gegenverkehr zu früh nach rechts ausweichen. Danach verließ die Person unerlaubt den Unfallort. Die Polizei in Schneverdingen bittet mögliche Zeugen, die Informationen zum Unfall oder dem flüchtigen Fahrer haben, sich unter 05193-982500 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% aller Unfälle aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle, die 81,86% der Gesamtunfälle ausmachten, was 173.330 Unfällen entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 24.125 Unfälle (11,39%), in außerorts gelegenen Ortslagen (ohne Autobahnen) gab es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen gab es 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24