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Radkontrollwoche in Wolfsburg

Polizei zieht Bilanz nach Kontrollen zu „Mikromobilität“ in der Fußgängerzone und auf Radwegen. Insgesamt 106 VOWi, 5 Straftaten und 3 Haftbefehle.

Foto: Depositphotos

Wolfsburg (ost)

Wolfsburg, Zentrum, Porschestraße

Vom 15.06.2026, 10.00 Uhr bis zum 18.06.2026, 19.00 Uhr

Polizeibeamte der Fahrradkontrollgruppe Wolfsburg führten letzte Woche an vier Tagen Kontrollen zum Thema „Mikromobilität“ durch. Ein Schwerpunkt lag erneut auf der Fußgängerzone in der Porschestraße und der korrekten Nutzung von Radwegen in der Stadt. Insgesamt wurden 106 Verkehrsordnungswidrigkeiten (VOWi) festgestellt, 5 Straftaten dokumentiert und 3 Haftbefehle vollstreckt.

Nur in der Fußgängerzone wurden 40 Verkehrsordnungswidrigkeiten registriert, hauptsächlich aufgrund des unerlaubten Fahrens mit Fahrrädern und E-Scootern. Bei den 28 Verstößen auf den Radwegen lag der Fokus auf der falschen Fahrtrichtung. Des Weiteren wurden neun Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Fahrer eingeleitet, die während der Fahrt mit dem Auto, E-Scooter oder Fahrrad verbotenerweise ihre Handys benutzten.

Zu den anderen festgestellten Verstößen gehörten technische Mängel an Lichtern und Bremsen, die unerlaubte Nutzung von E-Scootern durch zwei Personen sowie fehlende Versicherungsnachweise für E-Scooter.

Während der Kontrollwoche versuchten auch zwei Zweiradfahrer, den polizeilichen Überprüfungen zu entkommen. Der erste Vorfall ereignete sich am Mittwoch (17.06.2026). Ein 41-jähriger E-Scooter-Fahrer ignorierte in Höhe einer Drogerie die Anhaltezeichen der Beamten und flüchtete in Richtung Rathausplatz. Die Beamten verfolgten ihn auf ihren Dienstfahrrädern und konnten den Mann in der Nähe eines Bauzauns am Haupteingang des Rathauses stoppen. Bei der Kontrolle leistete der Mann erheblichen Widerstand, wobei ein Polizist verletzt wurde und dienstunfähig war. Der E-Scooter-Fahrer wurde mit einem Streifenwagen zur Polizeiwache gebracht. Dort stellte sich heraus, dass gegen ihn drei offene Haftbefehle vorlagen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er inhaftiert.

Auch am Donnerstagmorgen (18.06.2026) versuchte ein Radfahrer, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Der 22-jährige Fahrer flüchtete in Höhe einer Drogerie in der Fußgängerzone und fuhr über die Pestalozziallee bis zum VW Bad. Im angrenzenden Wald verirrte er sich und kam vor einem Gebüsch zum Stehen. Dort wurde er von den Beamten gefunden und ohne Widerstand zur Polizeistation gebracht. Gegen den 22-Jährigen lagen keine konkreten Straftaten oder Haftbefehle vor. Sein Fahrrad wurde aufgrund unklarer Eigentumsverhältnisse jedoch beschlagnahmt. Der Fahrer wurde nach Abschluss der Maßnahmen freigelassen.

Insgesamt stießen die Kontrollen in der Fußgängerzone auf breite Zustimmung: Die Beamten der Fahrradkontrollgruppe führten viele positive Gespräche mit den Bürgern, die die Präsenz und Kontrollen ausdrücklich begrüßten.

Quelle: Presseportal

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