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Räuberische Erpressungen in Lingen

In der Pestalozzistraße ereigneten sich zwei Überfälle in einem Mehrfamilienhaus. Zeugen werden dringend gesucht.

Foto: Depositphotos

Lingen (ost)

In den letzten Wochen gab es in der Pestalozzistraße in Lingen zwei Fälle von räuberischer Erpressung, die möglicherweise zusammenhängen.

Der erste Überfall ereignete sich bereits am 14. März 2026 gegen 17:30 Uhr. Zwei vermummte Jugendliche klingelten an der Tür einer 74-jährigen Frau in einem Mehrfamilienhaus. Unter Vorhalt eines etwa 70 cm langen Schwertes mit Schwertscheide forderten sie Geld. Die Frau kam der Forderung nicht nach und schloss die Tür. Sie blieb unverletzt. Danach verließen die beiden Täter das Gebäude.

Am 23. März 2026 gegen 20:00 Uhr fand ein weiterer Überfall in demselben Mehrfamilienhaus statt. Die Täter klingelten diesmal bei einem Nachbarn der 74-Jährigen, konnten jedoch auch hier nichts stehlen. Auch dieser Bewohner blieb unverletzt.

Beschreibung des ersten Täters:

Beschreibung des zweiten Täters:

Zeugen, die Informationen zu den Tätern oder verdächtige Vorkommnisse haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer 0591/870 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 236 Fälle gemeldet, von denen 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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