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Rastede: Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen wegen Betruges

Polizei durchsucht Wohnorte und Arbeitsstätten von sechs Tatverdächtigen. Schaden über 500.000 Euro durch illegalen Handel mit gefälschten CO2-Zertifikaten.

Foto: unsplash

Oldenburg (ost)

Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, führte eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta und Oldenburg-Stadt/Ammerland Durchsuchungen an den Wohnorten und Arbeitsstätten mehrerer Verdächtiger durch.

Sechs Männer im Alter von 23 bis 37 Jahren sind Gegenstand des Verfahrens. Sie werden verdächtigt, illegalen Handel mit gefälschten CO2-Zertifikaten betrieben zu haben. Der entstandene Schaden beläuft sich derzeit auf über eine halbe Million Euro.

Über 40 Polizist*innen aus verschiedenen Polizeiinspektionen, darunter Cloppenburg/Vechta, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden, Oldenburg-Stadt/Ammerland und der Kriminalpolizei Münster und Wuppertal, waren an den Durchsuchungen in Barßel, Börger, Münster, Oldenburg, Rastede, Wiefelstede, Wilhelmshaven und Wuppertal beteiligt. Die Aktion wurde von der Staatsanwaltschaft Osnabrück – Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) koordiniert.

Das Amtsgericht Osnabrück erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück insgesamt 15 Durchsuchungsbeschlüsse, die vollstreckt wurden.

Während der Durchsuchung wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, die nun von der Polizei ausgewertet werden. Die Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen.

Zum aktuellen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen bekannt gegeben werden, da die Ermittlungen noch andauern.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Statistiken über Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zeigen einen Anstieg von 12917 Fällen im Jahr 2022 auf 13218 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4662 auf 5070. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3226 auf 3422, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2212 auf 2310 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1014 auf 1112 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 788 auf 950. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 12.917 13.218
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.662 5.070
Anzahl der Verdächtigen 3.226 3.422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.212 2.310
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.014 1.112
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 788 950

Quelle: Bundeskriminalamt

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