Ein 23-jähriger Mann raubte Bargeld aus einem Kiosk und wurde kurz darauf festgenommen.
Raub auf Kiosk in Salzgitter-Lebenstedt

Salzgitter-Lebenstedt (ost)
25.07.2026, 09:40 Uhr, Raub auf Kiosk, Lichtenberger Straße, 38226 Salzgitter
Am Samstagmorgen ereignete sich in einem Kiosk in der Lichtenberger Straße in Salzgitter-Lebenstedt ein Raubüberfall. Die Polizei konnte einen Verdächtigen im Zuge einer sofortigen Fahndung kurze Zeit später festnehmen.
Nach den bisherigen Untersuchungen betrat ein 23-jähriger Mann gegen 09:40 Uhr den Kiosk und verlangte von einer Angestellten die Herausgabe von Bargeld. Als die Mitarbeiterin die Forderung zunächst nicht ernst nahm, wiederholte der Verdächtige sein Anliegen mehrmals und ging hinter den Verkaufsbereich. Anschließend soll er die Angestellte angeschrien, ihr Handy aus der Hand gerissen und ihren Arm festgehalten haben. Daraufhin öffnete sie die Kasse. Der Verdächtige entnahm dann Bargeld aus der Kasse und flüchtete zu Fuß in Richtung Neißestraße. Die Mitarbeiterin blieb körperlich unverletzt, war jedoch stark von dem Vorfall betroffen. Mehrere alarmierte Streifenwagen begannen sofort mit Fahndungsmaßnahmen in der Umgebung. Dabei konnte ein 23-jähriger Verdächtiger angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Einsatzkräfte Bargeld in geringer dreistelliger Höhe, das der Beschuldigte zuvor gestohlen hatte. Dies wurde sichergestellt. Der Mann gestand gegenüber den Beamten die Tat. Außerdem gab er an, kurz vor der Tat Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Die Ermittlungen wegen Raubes dauern an. Die am Tatort gesicherten Videoaufzeichnungen wurden als Beweismittel gesichert. Der Beschuldigte konnte zweifelsfrei anhand der Videoaufzeichnungen identifiziert werden.
26.07.2026, 03:10 Uhr, Brand eines leerstehenden Hauses, An der Windmühle, 38226 Salzgitter
In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurde der Polizei ein Brand in der Straße „An der Windmühle“ gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen informierte ein Anrufer gegen 03:10 Uhr die Feuerwehr über einen Brand an einem unbewohnten Gebäude, das bei Ankunft der Feuerwehr und Polizei in Vollbrand stand. Aufgrund des fortgeschrittenen Brandes war ein Betreten des Gebäudes nicht möglich. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs befanden sich keine Personen im Gebäude. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Höhe des Schadens können derzeit nicht gemacht werden. Zeugen, die Informationen zum Brand oder zu verdächtigen Personen in der Nähe des Brandortes haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Salzgitter (Tel. 05341 1897-0) zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2625 männlich und 278 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3115 männliche und 305 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darunter befanden sich 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, davon waren 25.755 männlich und 3.898 weiblich. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584 an. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








