Die Polizei hat nach einem Raubüberfall auf einen Supermarkt in Hasbergen die Tatverdächtigen ermittelt. Die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Polizei führte zu schnellen Erfolgen.
Raub auf Supermarkt in Hasbergen – Tatverdächtige ermittelt

Osnabrück (ost)
Nach dem Überfall auf einen Supermarkt an der Tecklenburger Straße gestern haben die Untersuchungen der Polizei schnell zu ersten Erfolgen geführt.
Link zur ursprünglichen Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6286216
Ein Anwohner bemerkte wenige Stunden nach der Tat zwei verdächtige Personen in seinem Garten und informierte die Polizei. Im weiteren Verlauf gingen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Außerdem meldeten sich mehrere Nutzer sozialer Medien bei der Polizei Osnabrück, nachdem ein mutmaßlicher Täter nach der Tat ein Video über Snapchat verschickt haben soll.
Am Montagabend stellte sich schließlich ein jugendlicher Verdächtiger in Begleitung seiner Mutter auf einer Polizeidienststelle in Osnabrück. Durch weitere Untersuchungen geriet am Dienstagmorgen ein anderer Jugendlicher in den Fokus der Ermittler. Nach Durchsuchungen und ersten Befragungen erhärtete sich der Verdacht gegen den Jugendlichen.
Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den Einwohnern von Hasbergen für ihre große Unterstützung. Zahlreiche Hinweise haben die Untersuchungen vorangebracht. Auch Anwohner halfen den Einsatzkräften bei der Suche. Darüber hinaus wurden bei einem Spaziergang durch eine Hundehalterin mögliche Beweismittel entdeckt und der Polizei gemeldet.
So funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Polizei.
Die Untersuchungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat dauern weiter an.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2625 auf 3115 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 278 auf 305 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 315, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








