Die Polizei Gifhorn konnte nach einer Raubtat einen Tatverdächtigen festnehmen. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim leitete ein Verfahren ein.
Raub im Stadtgebiet Gifhorn – Ermittlungserfolg

Gifhorn (ost)
Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Hildesheim und der Polizei Gifhorn führten nach einem Raubüberfall zur Festnahme eines Verdächtigen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag dieser Woche. Laut bisherigen Ermittlungen saß ein 45-jähriger Mann gegen 03:15 Uhr an der Bushaltestelle in der Nähe des Famila-Komplexes an der Braunschweiger Straße. Ein Unbekannter sprach ihn an und forderte ihn auf, mit ihm in die angrenzende Straße “Am Laubberg” zu gehen. Der 45-Jährige folgte der Aufforderung. Dort zog der Täter ein gefährliches Objekt hervor und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Der Mann übergab ihm daraufhin sein mitgeführtes Geld. Der Täter flüchtete dann mit einem Fahrrad die Braunschweiger Straße in südlicher Richtung. Eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen führte zunächst nicht zur Festnahme eines Verdächtigen.
Die Ermittlungen in dem Fall wurden am frühen Dienstagmorgen vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn übernommen. Noch am Dienstagvormittag identifizierten die Beamten einen 39-jährigen Verdächtigen und konnten ihn schnell festnehmen. Er machte keine Aussagen zu den Vorwürfen.
Die Staatsanwaltschaft Hildesheim stellte am 01.10.2026 beim Amtsgericht Gifhorn einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den Verdächtigen. Dem Antrag wurde stattgegeben.
Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn fortgesetzt. Presseanfragen werden ausschließlich von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hildesheim beantwortet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 gelöst wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








