Ein 30-jähriger Mann wurde in der Schillerstraße ausgeraubt. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.
Raub in der Hildesheimer Oststadt

Hildesheim (ost)
HILDESHEIM – (jpm) Am Sonntagabend (11.01.2026) soll ein 30-jähriger Hildesheimer gegen 21:00 Uhr in der Schillerstraße, auf dem Abschnitt zwischen Einumer Straße und Goethestraße, von einem unbekannten Täter ausgeraubt worden sein. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen des Vorfalls.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich das Opfer an seinem Fahrzeug aufgehalten haben, als sich der Täter von hinten genähert und den 30-Jährigen in einen sogenannten Schwitzkasten genommen haben soll. Dabei soll der Unbekannte die Herausgabe von Wertgegenständen gefordert haben. Anschließend soll der Täter die Brieftasche des Opfers aus dessen Kleidung gezogen und in Richtung Goethestraße davongelaufen sein.
Es gibt eine vage Beschreibung des Flüchtigen. Er soll etwa 180 bis 185 cm groß sein, mit einem nicht näher identifizierten Akzent sprechen und dunkel gekleidet gewesen sein.
Zeugen, die gestern Abend etwas gesehen haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, wovon 2265 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 2903, darunter 2625 Männer, 278 Frauen und 1144 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4234, wovon 2839 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3420, darunter 3115 Männer, 305 Frauen und 1459 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 auf 315 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








