Die Polizei Meine ermittelt nach einem Raubdelikt, das sich am vergangenen Wochenende ereignete. Ein 26-Jähriger wurde auf dem Rewe-Parkplatz von drei Tätern angegriffen und beraubt.
Raub in Meine

Meine (ost)
Die Polizei in Meine untersucht einen Raubüberfall, der am letzten Wochenende stattgefunden hat. Nach den aktuellen Ermittlungen besuchte ein 26-jähriger Mann am Samstagabend das Schützenfest in Meine. Kurz nach 02:00 Uhr verließ er das Gelände und ging zu Fuß zum Rewe-Markt, um sich dort mit Freunden zu treffen. Während er auf dem Parkplatz auf seine Freunde wartete, näherten sich ihm drei Personen. Diese griffen den 26-Jährigen an, schlugen und traten ihn, was zu Gesichtsverletzungen führte. Als der Mann bereits am Boden lag, stahlen die drei unbekannten Täter sein Handy. Die Tat ereignete sich gegen 02:20 Uhr.
Ein Augenzeuge beobachtete das Geschehen aus der Ferne und informierte sofort die Polizei. Er beschrieb die drei Täter als Männer um die 30 Jahre alt. Alle hatten kurze Haare. Einer trug ein rotes Langarmshirt, ein anderer ein graues, ebenfalls langärmeliges Oberteil.
Nach der Tat sollen die Täter zu Fuß in Richtung des Zuckersees gegangen sein. Die Polizei in Meine bittet um Hinweise zu den bisher unbekannten Tätern. Möglicherweise haben sie sich bereits auf dem Schützenfest aufgehalten. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05304 91130 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2903 auf 3420, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2625 auf 3115 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 278 auf 305 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








