Eine unbekannte Person versprühte Reizgas in einer Diskothek, 38 Personen wurden verletzt und 8 mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Reizgas in Diskothek versprüht: 38 Verletzte

Rotenburg (Wümme) (ost)
Bremervörde. Letzte Nacht wurde die Polizei und der Rettungsdienst gegen 01:14 Uhr zu einer Diskothek in der Wesermünder Straße gerufen. Dort soll eine unbekannte Person Reizgas versprüht haben.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurde der Bericht bestätigt. Die Diskothek war bereits evakuiert, bevor die Polizei eintraf. Viele Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Gebäudes und klagten über Atembeschwerden sowie Reizungen der Augen und Atemwege.
Nach den aktuellen Ermittlungen wird angenommen, dass ein unbekannter männlicher Täter aus bisher ungeklärten Gründen Reizgas im Bereich der Tanzfläche versprüht hat. Insgesamt wurden 38 Personen verletzt. Acht von ihnen mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Mehr als zehn Rettungswagen waren insgesamt im Einsatz. Die genaue Art und Schwere der Verletzungen der Opfer wird derzeit noch untersucht; in den meisten Fällen handelt es sich wahrscheinlich um leichte Verletzungen aufgrund der Reizgasexposition.
Die Polizei Bremervörde hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, sich unter 04761 / 74890 zu melden.
Anmerkung: Am Wochenende, an Feiertagen und außerhalb der Bürozeiten erhalten Medienvertreter Presseinformationen über den diensthabenden Dienstabteilungsleiter der Polizeiinspektion Rotenburg unter: 04261/947-116.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








