Nach Einbruch in Tankstelle in Neustadt am Rübenberge flüchteten drei Tatverdächtige in gestohlenem Fahrzeug und wurden verfolgt.
Resse: Einbruchsdiebstahl in Tankstelle mit Verfolgungsfahrt

Hannover (ost)
Nach einem Einbruch in eine Tankstelle in Neustadt am Rübenberge in der Nacht vom Mittwoch, 10.06.2026, flohen drei Verdächtige in einem offenbar gestohlenen Fahrzeug. Einer der drei Verdächtigen wurde während einer Verfolgungsfahrt festgenommen.
Laut dem Kriminaldauerdienst Hannover meldeten Anwohner gegen 03:00 Uhr laute Geräusche von einer Tankstelle in der Abbenser Straße in Neustadt am Rübenberge. Weitere Zeugen sahen drei Personen, die in die Tankstelle einbrachen, Waren stahlen und dann mit einem Skoda Fabia vom Tatort flüchteten.
Nach Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits am Dienstag, 09.06.2026, in Lehrte gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben worden war.
Während sofortiger Fahndungsmaßnahmen entdeckten Polizeibeamte ein solches Fahrzeug, das die Landesstraße (L) 380 in Richtung Resse befuhr. Trotz mehrerer Anhaltesignale der Polizei flüchteten die Verdächtigen über Engelbostel bis zur Autobahn (A) 352 und dann auf die A 2 in Richtung Berlin. Das Fluchtfahrzeug verunfallte an der Autobahnabfahrt Lehrte. Die drei Verdächtigen setzten daraufhin ihre Flucht zu Fuß fort. Ein 21-jähriger Verdächtiger wurde vor Ort von Polizeikräften festgenommen.
Ein Polizeihubschrauber wurde ebenfalls eingesetzt, um die beiden anderen unbekannten Täter zu finden.
Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der vorläufig festgenommene 21-Jährige wieder freigelassen. Die Ermittlungen zu seinen Komplizen sind noch im Gange.
Die Polizei Hannover hat Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls in Tankstellen, Diebstahls eines Kraftfahrzeugs, illegalen Autorennens und Unfallermittlungen eingeleitet.
Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und Informationen zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Burgdorf unter der Telefonnummer 0511 109-4117 zu melden. /ef, pol, nash
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männliche Verdächtige und 184 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1837 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2141 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 742 im Jahr 2022 auf 793 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 777 auf 829, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Von den 829 Verdächtigen waren 334 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.837 | 2.141 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 742 | 793 |
| Anzahl der Verdächtigen | 777 | 829 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 714 | 747 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 63 | 82 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 319 | 334 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 315, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betrafen 1.665 Fälle, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








