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Ricklingen: Verkehrsaufkommen in Hannover steigt durch Großveranstaltungen

Am Freitag, 20.03.2026, finden in Hannover mehrere Veranstaltungen statt. Polizei warnt vor Verkehrsbeeinträchtigungen und empfiehlt frühzeitige Anreise.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Hannover 96 spielt gegen Eintracht Braunschweig und weitere Veranstaltungen am Wochenende – Polizei erwartet erhöhtes Verkehrsaufkommen in Hannover

Am Freitag, 20.03.2026, gibt es mehrere Veranstaltungen im Stadtgebiet Hannover. Neben zwei Fußballspielen werden Konzert- und Showbesucher für zwei weitere Großveranstaltungen im Stadtgebiet erwartet. Polizei und Bundespolizei erwarten vor allem rund um die Veranstaltungsorte sowie auf den Hauptverkehrsstraßen und im Bahnverkehr ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen.

Um 18:30 Uhr findet das Niedersachsenderby in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig in der Heinz-von-Heiden-Arena statt. Gleichzeitig spielt Hannover 96 II um 18:30 Uhr im Eilenriedestadion gegen den VfB Oldenburg in der Regionalliga Nord.

Zusätzlich gibt es am Freitagabend ein Konzert von Clueso in der Swiss-Life-Hall. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr, das Konzert startet um 20:00 Uhr. Ebenfalls um 20:00 Uhr tritt der Comedian Felix Lobrecht in der ZAG-Arena auf dem Messegelände vor Publikum auf.

Aufgrund der parallel stattfindenden Veranstaltungen ist im gesamten Stadtgebiet, besonders rund um die genannten Veranstaltungsorte, mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Es gibt nur sehr begrenzte Parkmöglichkeiten in der Nähe des Stadions. Daher kann es auf den Zufahrtsstraßen und in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsorte zu Verzögerungen kommen. Die Polizei weist außerdem darauf hin, dass es aufgrund von Bauarbeiten, insbesondere zwischen dem Ricklinger Kreisel und dem Tönniesbergkreisel in beiden Fahrtrichtungen sowie zwischen dem Tönniesbergkreisel und Wettbergen auf der Bundesstraße 217, zu weiteren Verkehrsbehinderungen kommen kann.

Es wird empfohlen, frühzeitig anzureisen und wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Aktuelle Verkehrsinformationen sind unter www.vmz-niedersachsen.de sowie über entsprechende Navigationsdienste (z.B. die NUNAV-App) verfügbar.

Auch im Bahnverkehr wird mit einer deutlich erhöhten Auslastung gerechnet. Insbesondere auf den Strecken Braunschweig – Hannover – Braunschweig, Wolfsburg – Hannover – Wolfsburg und Hildesheim – Hannover – Hildesheim kann es zu stark frequentierten Zügen und Bahnhöfen kommen. Besonders betroffen sind die Hauptbahnhöfe Braunschweig, Hannover sowie der Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof.

Es wird ein Entlastungszug der Westfalenbahn für Besucher aus Braunschweig eingesetzt. Dieser fährt um 15:31 Uhr vom Hauptbahnhof Braunschweig direkt zum Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof. Nach dem Spiel fährt der Zug um 21:32 Uhr von dort zurück nach Braunschweig.

Reisende aus Braunschweig, die am Hauptbahnhof Hannover ankommen, sollten von dort mit den S-Bahnlinien S1, S2 oder S5 ab Gleis 1 bis zum Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof weiterfahren. Von dort aus sind die Heinz-von-Heiden-Arena und die Swiss-Life-Hall zu Fuß erreichbar.

Besucher aus Hannover, die mit der Bahn anreisen, können am Hauptbahnhof in die Stadtbahnen der ÜSTRA umsteigen. Die Linien 3, 7 (Richtung Wettbergen) und 9 (Richtung Empelde) fahren von der unterirdischen Station bis zur Haltestelle Waterloo, von der aus das Stadion ebenfalls zu Fuß erreichbar ist.

In den Zügen auf den genannten Streckenverbindungen gilt eine Allgemeinverfügung der Bundespolizei. Diese verbietet unter anderem das Mitführen von Glasflaschen, Glasbehältern, Getränkedosen, pyrotechnischen Gegenständen sowie Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen.

Die Polizeidirektion Hannover plant den Einsatz einer Drohne für die Aufnahme von Luftbildern rund um das Fußballstadion. Dieses Mittel soll der Gesamteinsatzführung einen Überblick über komplexe Ereignisse im Zusammenhang mit dem Stadionbesuch verschaffen und mögliche Konflikte aus der Luft frühzeitig erkennen, um Störungen oder Straftaten durch gezielte polizeiliche Maßnahmen schnellstmöglich zu verhindern. Personenbezogene Daten werden nicht erhoben oder gespeichert, sofern keine rechtlichen Voraussetzungen vorliegen. / ms, pol

Quelle: Presseportal

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