Ein 26-jähriger Rintelner wird ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss am Steuer eines Mietfahrzeugs erwischt. Ein weiterer Mann behauptet, Mieter des Wagens zu sein, kann dies jedoch nicht nachweisen.
Rinteln: Verkehrskontrolle stoppt BMW-Fahrer

Rinteln (ost)
Am 20.02.2026 um etwa 23:20 Uhr wird während einer Streifenfahrt im Gebiet der Stadt Rinteln ein BMW aus Hamburg auffällig. Beim Erscheinen des Streifenwagens biegt das Fahrzeug plötzlich ab und versucht mit hoher Geschwindigkeit zu fliehen. In der Nordstadt von Rinteln wird das Fahrzeug schließlich gestoppt. Es handelt sich um ein gemietetes Auto. Der 26-jährige Fahrer aus Rinteln kann bei der anschließenden Verkehrskontrolle keinen Führerschein vorzeigen und besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Die Beamten bemerken zudem einen starken Cannabisgeruch, daher wird ein Drogentest durchgeführt. Dieser fällt positiv aus, weshalb dem Fahrer eine Blutprobe entnommen wird. Die Weiterfahrt des Fahrers wird untersagt. Da er behauptet, den BMW trotzdem weiterfahren zu wollen, werden die Fahrzeugschlüssel eingezogen. Es stellt sich im Zuge der polizeilichen Maßnahmen heraus, dass der Fahrer nicht mehr an seiner angegebenen Adresse gemeldet ist. Obwohl er angibt, dort noch zu wohnen, ist er offiziell umgezogen und sein neuer Wohnort unbekannt. Auf die Frage nach der Herkunft des gemieteten Fahrzeugs macht der 26-Jährige keine Angaben. Daraufhin werden entsprechende Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Am 21.02.2026 gegen 14:00 Uhr erscheint ein 25-jähriger Mann aus Auetal auf der Wache des Polizeikommissariats Rinteln. Er gibt an, der Mieter des BMW zu sein. Er möchte die Schlüssel für das Fahrzeug abholen, kann jedoch keine Nachweise über die Anmietung vorlegen. Ihm wird mitgeteilt, dass er strafrechtlich belangt werden könnte, falls er zugelassen hat, dass jemand ohne Fahrerlaubnis mit dem von ihm gemieteten Fahrzeug im öffentlichen Verkehr unterwegs war. Da er auch nach intensiver Suche, einschließlich im gemieteten Fahrzeug, keine Belege für die Anmietung des BMW vorlegen kann, wird ihm der Schlüssel nicht ausgehändigt. Ein entsprechendes Strafverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 7.947. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 Männer und 3.898 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








