Ein gestohlener Opel Adam wurde in Rodenberg von der Polizei sichergestellt. Der alkoholisierte Fahrer bat ausgerechnet ein Polizeiauto um Hilfe.
Rodenberg: Auto gestohlen, Polizeiauto um Hilfe gebeten
Osnabrück (ost)
Am Abend des Donnerstags wurde in der Königsberger Straße in Melle ein Opel Adam gestohlen. Etwa zweieinhalb Stunden später konnte die Polizei in Rodenberg das Fahrzeug sicherstellen – es war beschädigt, hatte falschen Kraftstoff im Tank, ein alkoholisierter Verdächtiger saß am Steuer und es gab eine eher ungewöhnliche Wendung am Ende.
Um 21:40 Uhr ging der erste Notruf bei der Polizei ein. Ein Zeuge hatte den flüchtenden Kleinwagen zunächst auf der A30 in Richtung Hannover verfolgt, verlor jedoch an der Ausfahrt Riemsloh den Sichtkontakt. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, an denen Einsatzkräfte aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen beteiligt waren, verliefen zunächst erfolglos.
Kurz nach Mitternacht sprach der Verdächtige auf der B442 in Rodenberg ein ziviles Polizeifahrzeug an. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann mit dem gestohlenen Fahrzeug liegen geblieben, nachdem er offensichtlich den falschen Kraftstoff getankt hatte. Anschließend versuchte er, ein vorbeifahrendes Auto anzuhalten – es handelte sich jedoch um ein ziviles Polizeifahrzeug. Die Beamten erkannten die Situation und kontrollierten den Mann.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Außerdem besitzt der 30-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis.
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr sowie des Verdachts eines Tankbetrugs ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
Ortslage – innerorts | 24.125 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
Getötete | 423 |
Schwerverletzte | 5.122 |
Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)