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Röddensen: Automatisierter Handynotruf mit Happy End

Am heutigen Mittwochnachmittag alarmierten Ortsfeuerwehren zu einem Unfall auf der B443. Ein verlorenes Handy sorgte für Aufregung, aber die Tochter konnte unversehrt gefunden werden.

Foto: Unsplash

Lehrte (ost)

Heute Nachmittag wurden um 16:20 Uhr die Feuerwehren aus Röddensen, Kolshorn und Lehrte zu einem Unfall auf der B443 zwischen Röddensen und Burgdorf gerufen. Die Leitstelle erhielt einen automatisierten Notruf von einem Handy und hörte deutliche Verkehrsgeräusche, konnte jedoch keinen Sprechkontakt herstellen. Da von einem ernsten Szenario ausgegangen werden musste, wurden viele Einsatzkräfte mobilisiert.

Die Feuerwehrleute aus Kolshorn fanden bei der Suche nach dem Unfallort schließlich ein verlorenes Handy, aber keine verletzte Person und konnten Entwarnung geben. Während sie auf die Polizei warteten, klingelte das gefundene Handy und die besorgte Mutter musste vom Ortsbrandmeister aus Kolshorn beruhigt werden, da sich nicht ihre Tochter, sondern die Feuerwehr meldete.

Kurze Zeit später kam die Tochter am Einsatzort an und nahm freudig ihr immer noch funktionierendes Handy entgegen, obwohl es heruntergefallen war. Sie erklärte, dass sie das Handy versehentlich auf dem Autodach liegen gelassen hatte, als sie in Burgdorf losfuhr und war erstaunt, dass es erst kurz vor Röddensen herunterfiel.

Im Juli des letzten Jahres gab es fast an derselben Stelle einen ähnlichen Vorfall mit einem heruntergefallenen Handy.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Röddensen, Kolshorn und Lehrte mit 5 Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften, der Feuerwehrsprecher, der Rettungsdienst und die Polizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen, also 0,79%, vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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