Gestern wurden der Polizei insgesamt sechs Taschendiebstähle gemeldet. Die Geschädigten waren in verschiedenen Discountern unterwegs und wurden während des Einkaufens bestohlen.
Rosengarten: Taschendiebstähle in Serie

Landkreis Harburg (ost)
Serie von Diebstählen aus Taschen
Am gestrigen 20.4.2026 wurden insgesamt sechs Taschendiebstähle der Polizei gemeldet. Die Opfer waren alle in verschiedenen Discountern unterwegs und wurden während des Einkaufs bestohlen.
Um 10:00 Uhr wurde eine 78-jährige Frau im Aldi-Markt in Hanstedt an der Harburger Straße bestohlen. Während sie einkaufte, hatte sie ihre Handtasche im Einkaufswagen abgelegt. Die Diebe entwendeten unbemerkt die Geldbörse mit Bargeld und Papieren.
Um 10:10 Uhr wurde eine 66-jährige Frau in Jesteburg in der Straße Am Allerbeek bestohlen, während sie einkaufte. Die Diebe stahlen ihr die Geldbörse aus der Manteltasche.
Um 10:50 Uhr ereignete sich im Aldi-Markt in Buchholz an der Soltauer Straße ein Taschendiebstahl. Eine 86-jährige Frau wurde dort bestohlen. Die Diebe stahlen ihre Geldbörse aus der Handtasche, die sie am Körper trug. Ein Zeuge beobachtete zwei Frauen bei der Tat, die jedoch mit der Beute entkommen konnten.
Um 11:10 Uhr setzte sich die Serie im Aldi-Markt in Rosengarten/Nenndorf an der Bremer Straße fort. Dort stahlen die Diebe einem 72-jährigen Mann die Geldbörse aus seiner Jackentasche.
Um 12:00 Uhr wurde eine 64-jährige Frau im Aldi-Markt in Maschen an der Eichenallee bestohlen. Dabei gelang es den Dieben, ihre Geldbörse aus dem Rucksack zu stehlen.
Zwischen 12 und 13 Uhr gelangten die Diebe auch an die Geldbörse einer 67-jährigen Frau, die im Aldi-Markt in Stelle an der Harburger Straße einkaufte. Die Diebe konnten unbemerkt die Geldbörse aus dem Rucksack stehlen, den sie am Rücken trug.
Die Polizei vermutet, dass überregionale und organisierte Banden hinter den Taten stecken und gezielt in Märkten mit geringerem Entdeckungsrisiko zuschlagen.
Die Frauen, die bei der Tat in Buchholz beobachtet wurden, waren etwa 25 Jahre alt und etwa 160 cm groß. Sie hatten zum Teil langes, schwarzes Haar und trugen beigefarbene Jacken und dunkle, lange Mäntel. Es ist möglich, dass sie auch an den anderen Tatorten aktiv waren.
Hinweise zu allen Fällen nimmt der Zentrale Kriminaldienst in Buchholz unter der Tel.-Nr. 04181 2850 entgegen.
Buchholz – Einbruch in Bäckerei
Die Bäckerei-Filiale im Gebäude des Famila-Marktes am Nordring wurde am Wochenende von Dieben heimgesucht. Zwischen Samstag, 18.4.2026, 19:30 Uhr und Montag, 5:20 Uhr, bauten die Täter ein großes Glaselement des Verkaufsraums aus und betraten so die Filiale. Anschließend machten sie sich an einem Wertgelass zu schaffen und entwendeten es vollständig.
Das Ausbauen und Entfernen der Scheibe dürfte einige Zeit in Anspruch genommen haben. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 04181 2850 bei der Polizei in Buchholz zu melden.
Rosengarten/A1 – Unfall verursacht und geflüchtet
Auf der A1 in Richtung Hamburg kam es gestern, 20.4.2026, zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Beteiligte leicht verletzt wurden.
Gegen 20:55 Uhr fuhr der Fahrer eines schwarzen Kleinwagens an der Anschlussstelle Dibbersen auf die Autobahn auf. Der Wagen wechselte vom Beschleunigungsstreifen direkt auf den Überholfahrstreifen. Ein 24-jähriger Mann, der mit seinem Audi auf dieser Spur in Richtung Hamburg fuhr, wich dem Wagen aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei verlor er die Kontrolle und kollidierte mit dem Fiat Scudo eines 25-Jährigen, der gerade auf den Hauptfahrstreifen auffuhr. Während der Audi gegen die Außenschutzplanke prallte und abseits der Fahrbahn zum Stillstand kam, schleuderte der Fiat nach dem Zusammenstoß gegen die Mittelschutzplanke und überschlug sich. Der Wagen blieb mittig auf der Fahrbahn auf der Fahrerseite liegen.
Die Feuerwehr befreite den Fahrer des Fiat aus seinem Fahrzeug. Die beiden Beteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der Unfallverursacher, mit dem es keinen Zusammenstoß gab, setzte seine Fahrt in Richtung Hamburg fort. Die Autobahn in Richtung Hamburg musste für etwa eine Stunde voll gesperrt werden, um Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme durchzuführen. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben zum verursachenden Fahrzeug oder dessen Fahrerin oder Fahrer machen können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 04105 620200 bei der Autobahnpolizei in Maschen zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich und 184 weiblich, wobei 509 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Taschendiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 6843 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 7335 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 485 im Jahr 2022 auf 608 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 453 auf 529, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Fälle von Taschendiebstahl in Deutschland – 39519.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.843 | 7.335 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 485 | 608 |
| Anzahl der Verdächtigen | 453 | 529 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 326 | 394 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 127 | 135 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 309 | 386 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen verzeichnet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten belief sich auf 423, die Schwerverletzten auf 5.122 und die Leichtverletzten auf 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








