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Rotenburg: Flucht nach Spiegelunfall

Lkw-Fahrer flüchtet nach Unfall auf der Landesstraße 130 zwischen Scheeßel und Helvesiek. Polizei bittet um Hinweise.

Spiegel des Wohnmobils
Foto: Presseportal.de

Rotenburg (ost)

++Lastwagenfahrer flieht nach Spiegelunfall++

In Scheeßel ereignete sich am Dienstagnachmittag ein Unfall im Gegenverkehr auf der Landesstraße 130 zwischen Scheeßel und Helvesiek. Gegen 15:10 Uhr kollidierten die linken Außenspiegel eines VW-Transporters und eines Wohnmobils. Beide Spiegel wurden beschädigt.

Nach dem Zusammenstoß hielt der 79-jährige Wohnmobilfahrer aus Horneburg an, während der Fahrer des Transporters einfach weiterfuhr und den entstandenen Schaden ignorierte. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2000 Euro.

Personen, die zur fraglichen Zeit auf der Strecke zwischen Scheeßel und Helvesiek unterwegs waren und Informationen zum flüchtigen VW-Transporter haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Scheeßel unter 04263/98516-0 zu melden.

++91-jähriger Radfahrer bei Unfall verletzt – Verursacher flieht++

In Sottrum wurde am Dienstagvormittag ein 91-jähriger Radfahrer bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr in der Kirchstraße.

Ein 71-jähriger Fahrer eines Citroen fuhr rückwärts von einem Parkplatz auf die Kirchstraße und übersah dabei den Radfahrer, der in derselben Richtung unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 91-Jährige stürzte und gegen einen am Straßenrand geparkten BMW prallte. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen, am BMW entstand Sachschaden.

Der Unfallverursacher fuhr zunächst weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern oder seine Daten zu hinterlassen.

Die Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht und fahrlässiger Körperverletzung gegen den 71-jährigen Citroen-Fahrer. Der Gesamtschaden wird auf etwa 550 Euro geschätzt.

++Taschendiebstahl- Polizei warnt vor Ablenkungsversuchen++

In Bremervörde kam es bereits am Dienstagvormittag um 9.45 Uhr auf dem Parkplatz des Famila-Marktes in der Neuen Straße zu einem Taschendiebstahl.

Ein unbekannter Mann sprach einen 83-jährigen Hipstedter im Bereich der Einkaufswagen an und bat ihn, Kleingeld zu wechseln. Während der Senior nach Münzen suchte, entnahm der Dieb unbemerkt 60 Euro aus seiner Geldbörse. Der Geschädigte bemerkte den Diebstahl erst später.

Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen im Bereich des Famila-Parkplatzes werden von der Polizei unter 04761/7489-0 erbeten.

Es wird empfohlen, bei Geldwechseln oder anderen Ablenkungsversuchen durch Fremde besonders vorsichtig zu sein und Geldbörsen sicher verschlossen zu halten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6843 Fälle registriert, wobei 485 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 453 Verdächtige, darunter 326 Männer und 127 Frauen. 309 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 7335, wobei 608 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 529 Verdächtige, darunter 394 Männer und 135 Frauen. 386 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.843 7.335
Anzahl der aufgeklärten Fälle 485 608
Anzahl der Verdächtigen 453 529
Anzahl der männlichen Verdächtigen 326 394
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 127 135
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 309 386

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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