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Rotenburg: Zeugenaufruf – Unfallflucht auf der A1

Gesucht wird der Fahrer eines weißen Kombis, der einen Unfall verursachte und flüchtete. Hinweise bitte an die Autobahnpolizei Sittensen.

Foto: Depositphotos

Rotenburg (ost)

++Zeugenaufruf – Gefährdung des Straßenverkehrs mit anschließender Unfallflucht auf der A1++

BAB 1 / Gyhum. Am Donnerstagabend gegen 19:50 Uhr, kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen, Höhe Gyhum, zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.

Ein bislang unbekannter Fahrer eines weißen Kombis (Kennzeichenfragment „TF“, Landkreis Teltow-Fläming) fiel bereits zuvor durch rasante Fahrweise und rücksichtsloses Überholen auf. Er soll sich „bei günstiger Gelegenheit“ beim Zufahren auf ein Stauende im dichten Verkehr durch Lücken gedrängt haben, um andere Verkehrsteilnehmer zu überholen. Hierbei soll er rechts überholt und sich nicht gescheut haben, auch den Seitenstreifen zu befahren. Mehrfach sei er anderen Fahrzeugen dicht aufgefahren.

Durch ein abruptes Fahrmanöver vom Seitenstreifen auf den zweiten Überholfahrstreifen des Kombis mussten mehrere Fahrzeuge stark abbremsen. Dabei kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei nachfolgenden Fahrzeugen, bei dem Sachschäden in Höhe von rund 11.000 Euro entstanden. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt unerlaubt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Der Fahrer soll männlich gewesen sein und eine Cap sowie eine Sonnenbrille getragen haben. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein Kind.

Die Autobahnpolizei Sittensen bittet alle Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum weißen Kombi mit Kennzeichenfragment „TF“ bzw. dessen Fahrer geben können, sich dringend unter der Telefonnummer 04282-50870 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% und 1.665 Unfällen vergleichsweise selten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 423 Menschen ihr Leben, 5.122 wurden schwer verletzt und 36.247 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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