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Rühen: Raub in Wohnung

In der vergangenen Nacht wurde der Polizei ein Raub gemeldet. Unbekannte Täter bedrohten Bewohner und flüchteten mit Schmuck und Bargeld.

Foto: Depositphotos

Rühen (ost)

In der Nacht wurde der Polizei über den Notruf ein Raub gemeldet. Der Vorfall ereignete sich östlich von Rühen in einer Wohnung innerhalb eines ehemaligen Restaurants. Das Gebäude befindet sich direkt am Mittellandkanal in der Nähe der Brücke der Bundesstraße 244.

Nach bisherigen Ermittlungen betraten unbekannte Täter gegen 23:15 Uhr die Wohnung. Sie bedrohten die drei Bewohner mit gefährlichen Gegenständen und forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Nachdem sie Schmuck und Bargeld erbeutet hatten, flohen sie mit einem Auto vom Tatort.

Die Täter wurden als männlich, ca. 180 cm groß und kräftig beschrieben. Sie trugen Masken und dunkle Kleidung. Zum Fluchtfahrzeug gibt es keine genaueren Angaben. Eine Fahndung nach den Tätern war bisher erfolglos. Die Ermittlungen werden vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn durchgeführt. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge vor, während oder nach der Tat in der Nähe des Tatortes gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05371 980-0 bei der Polizei Gifhorn zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2625 auf 3115 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 278 auf 305 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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