Der heutige Vatertag verlief ruhig mit weniger Feiernden als in den Vorjahren. Polizei verzeichnete 4 Körperverletzungen und eine betrunkene Autofahrerin in Horneburg.
Ruschwedel: Vatertag im Landkreis Stade – Polizei zieht Resümee

Stade (ost)
Vatertag im Landkreis Stade – Bericht der Polizei
Der heutige Vatertag verlief aus Sicht der Polizei im Vergleich zu den vorherigen Jahren eher ruhig. Insgesamt war die Anzahl junger Leute auf den „Vatertagstouren“ deutlich geringer, was wahrscheinlich auch am wechselhaften Wetter lag. Etwa 1.500 Feiernde waren laut Polizeischätzungen unterwegs und hatten sich an den üblichen „Hotspots“ versammelt. Den größten Andrang verzeichneten die Beamten der Polizeiinspektion Stade und der Bereitschaftspolizei aus Lüneburg in Brobergen mit ungefähr 700 Personen. In Gräpel wurden zwischen 50 und 100 Personen gezählt, am Lüheanleger trafen sich etwa 250 bis 300 Personen und in Bassenfleth und Krausand am Elbstrand wurden jeweils ca. 100 Personen festgestellt. Insgesamt wurden bis 21:30 Uhr vier Fälle von Körperverletzung in Brobergen, am Lühe-Anleger, in Ruschwedel und bei einer Eisdiele in Buxtehude gemeldet, bei denen fünf Personen leicht verletzt wurden.
In Horneburg wurde eine Autofahrerin mit 2,32 Promille Atemalkohol kontrolliert und musste sich einer Blutprobe unterziehen. Ihr Führerschein wurde eingezogen und sie muss nun mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Verkehrsunfall mit drei verletzten 20-Jährigen auf der Kreisstraße 49
Gegen 20:20 Uhr wurde der Polizei und der Feuerwehr ein Unfall auf der Kreisstraße 49 gemeldet. Hier war eine 20-jährige Fahrerin eines BMW-Kombi aus Ahrenswohlde von der Ruschwedeler Straße gekommen und wollte auf die K 49 abbiegen. Dabei übersah sie anscheinend den Audi A 1 einer 20-jährigen Autofahrerin aus Bliedersdorf, die auf der vorfahrtberechtigten Straße fuhr. Beide Fahrzeuge kollidierten und wurden schwer beschädigt. Die Feuerwehren aus Ruschwedel und Harsefeld eilten zur Unfallstelle, aber zum Glück bestätigte sich nicht, dass Personen eingeklemmt waren. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallfahrzeuge und beseitigten auslaufende Betriebsstoffe. Die beiden Autofahrerinnen und die ebenfalls 20-jährige Beifahrerin im Audi wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mussten nach der Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum gebracht werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesfälle, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








