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Sachsen: Vegetationsbrandbekämpfung in Westerloy

Am 13. und 14. März üben Polizei und Feuerwehr, wie sie auf sich ausbreitende Vegetationsbrände reagieren. Die Übung soll Führungsstrukturen testen und die Einsatzbereitschaft stärken.

Foto: Unsplash

Hannover (ost)

Wie handelt der Katastrophenschutz, wenn sich ein Feuer durch trockene Flächen und wechselnde Winde schnell ausbreitet? Diese Situation steht im Fokus des gemeinsamen Trainings, das am 13. und 14. März 2026 von 08:00 bis 16:00 Uhr in Westerloy stattfindet.

Die Hubschrauberstaffel der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen ist verantwortlich.

Zusammen mit der Feuerwehr Westerloy, der Polizeihubschrauberstaffel Sachsen und dem Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) üben die Einsatzkräfte ein komplexes Szenario von Vegetationsbränden.

Das Ziel des Trainings ist es, nach einer theoretischen Einführung insbesondere die Führungs- und Kommunikationsstrukturen zu testen, die Koordination verschiedener Organisationen zu vertiefen, logistische Abläufe bei großen Schadenslagen zu überprüfen sowie den sicheren und effektiven Einsatz moderner Technologien zu üben.

Im Übungsgebiet rund um Westerloy kann es daher zeitweise zu verstärktem Verkehr von Einsatzfahrzeugen und kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Vegetationsbrände stellen Einsatzkräfte zunehmend vor spezielle Herausforderungen: Hohe Ausbreitungsgeschwindigkeit, schwieriges Gelände und begrenzte Wasserversorgung erfordern genaue Planung und abgestimmtes Handeln. Das Training dient dazu, genau diese Fähigkeiten zu stärken und die Bereitschaft für mögliche Notfälle langfristig zu gewährleisten. Bei der Schulung werden neben dem Wasserabwurf verschiedene Arten der Wasseraufnahme mit Hilfe des sogenannten Bambi-Buckets geübt.

Die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Trainingstage.

Quelle: Presseportal

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