Ein Jugendlicher versuchte der Polizeikontrolle zu entkommen und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, was zu Verletzungen führte.
Salzgitter: Flucht mit Roller endet in Unfall

Salzgitter (ost)
Der flüchtige Fahrer eines Motorrollers verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Salzgitter, Thiede, Frankfurter Straße, 13.06.2026, 14:15 Uhr.
Nach den ersten Untersuchungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Braunschweig sollte ein 15-jähriger Jugendlicher, der einen Roller benutzte, von der Polizei kontrolliert werden. Neben dem Fahrer saß ein weiterer junger Mann (Sozius) auf dem Fahrzeug.
Nachdem der Fahrer die Polizei erkannt hatte, versuchte er, einer Kontrolle zu entkommen. Dabei verhielt er sich teilweise gefährlich für sich selbst, den Mitfahrer und andere Fahrer.
Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn und Ansprache des Fahrers über die Lautsprecheranlage des Streifenwagens ließ sich der Fahrer nicht von seiner Flucht abbringen. Nachdem der Flüchtende versuchte, einem vor ihm fahrenden Fahrzeug auszuweichen, geriet er nach aktuellen Erkenntnissen auf einen Bordstein und verlor die Kontrolle über seinen Roller. In der Folge berührte das Motorrad eine Mauer und ein geparktes Auto. Das Motorrad fiel um. Dabei kamen beide Personen zu Fall und wurden verletzt. Diese Verletzungen mussten im örtlichen Krankenhaus behandelt werden.
Bei den polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer anscheinend keine Fahrerlaubnis besaß. Weitere Untersuchungen müssen klären, ob mögliche technische Veränderungen die Geschwindigkeit beeinflusst haben könnten. Die Polizei beschlagnahmte daher den Roller.
Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren gegen den jungen Fahrer ein, insbesondere wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, fahrlässiger Körperverletzung und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Zusätzliche Untersuchungen zu den Unfallursachen wurden von einer benachbarten Dienststelle beauftragt.
Die Polizei bittet Zeugen und mögliche weitere Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 05331 933-0 an die Polizei Wolfenbüttel zu wenden.
Quelle: Presseportal








