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Samtgemeinde Bothel: Schwerer Verkehrsunfall auf der K 223

Fahranfängerin lebensgefährlich verletzt. Eine 18-Jährige verunglückte in einer Linkskurve und wurde eingeklemmt, Rettung gestaltete sich schwierig.

Das verunfallte Fahrzeug liegt auf dem Dach
Foto: Presseportal.de

Süderwalsede (ost)

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute Morgen gegen 7:30 Uhr auf der Kreisstraße 223 zwischen Kreepen und Süderwalsede. Eine junge Fahrerin im Alter von 18 Jahren verunglückte mit ihrem Opel in einer Kurve nach links und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Die Polizei gab an, dass die junge Frau aus unbekannten Gründen ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug überschlug sich daraufhin, streifte zuerst einen Baum am Straßenrand und prallte dann gegen einen weiteren Baum. Durch die heftige Kollision wurde das Fahrzeug im Dachbereich stark eingedrückt und kam auf dem Dach zum Stillstand. Die Fahrerin wurde im Auto eingeklemmt.

Mehrere Feuerwehren wurden sofort alarmiert. Die örtliche Feuerwehr Süderwalsede, die Feuerwehren Bothel und Kirchwalsede sowie die Feuerwehren Ahausen und Verden aus den benachbarten Gemeinden waren im Einsatz. Neben dem Rettungsdienst mit Notarzt und Rettungswagen war auch die Polizei vor Ort.

Die Bergung der Verletzten war anfangs schwierig, da das Fahrzeug auf dem Dach lag und der Zugang zur eingeklemmten Person erschwert war. Mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät gelang es den Einsatzkräften jedoch, die Fahrerin schnell zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben.

Die 18-Jährige wurde nach der Erstversorgung sofort in ein Krankenhaus nach Rotenburg gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die K 223 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise vollständig gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% der Gesamtzahl entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte in Niedersachsen im Jahr 2023.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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