Mehrere Verletzte nach Zusammenstoß. Feuerwehren und Rettungsdienst im Einsatz, Straße gesperrt für Bergungsmaßnahmen.
Samtgemeinde Bothel: Verkehrsunfall in Brockel

Brockel (ost)
Am Sonntagnachmittag wurden die Feuerwehren in Brockel, Bothel und Hemsbünde sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Rotenburg um 14:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in die Scheeßeler Straße nach Brockel gerufen.
Aus noch ungeklärter Ursache kollidierten dort zwei Autos. In den beteiligten Fahrzeugen waren insgesamt drei Personen, die bei dem Unfall verletzt wurden.
Eine der verletzten Personen hat eine bestehende Querschnittslähmung. Aufgrund der Verletzungen und der speziellen medizinischen Situation war eine schonende Rettung erforderlich. Die Einsatzkräfte verwendeten hydraulische Rettungsgeräte und entfernten großflächig die Seitenstruktur eines VW Golf, um eine Großöffnung zu schaffen. Dadurch konnte die Person möglichst schonend an den Rettungsdienst übergeben werden. Gleichzeitig sicherten die Feuerwehren die Unfallstelle gegen den Verkehr, stellten den Brandschutz sicher, trennten die Fahrzeugbatterien ab und beseitigten auslaufende Betriebsstoffe. Die medizinische Versorgung der Verletzten wurde vom Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notfall-Krankentransportwagen (N-KTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) durchgeführt. Die Polizei übernahm die Unfallaufnahme und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Scheeßeler Straße vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Unfallstelle an die Polizei übergeben.
Eingesetzte Einheiten:
Feuerwehr Brockel
Feuerwehr Bothel
Feuerwehr Hemsbünde
Rüstwagen der Feuerwehr Rotenburg
Rettungsdienst mit zwei RTW, einem N-KTW und einem NEF
Polizei
Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Bothel war mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








