Am frühen Dienstagmorgen alarmierten zahlreiche Einsatzkräfte aufgrund eines verunfallten Lkw mit Gefahrgut auf der Autobahn A1 in Richtung Hamburg. Der Lkw hatte Säure geladen und vier Fässer fielen von der Ladefläche.
Samtgemeinde Sottrum: Gefahrguteinsatz auf der A1 bei Sottrum

Sottrum (ost)
Früh am Dienstagmorgen um 05:40 Uhr wurden zahlreiche Rettungskräfte auf die Autobahn A1 in Richtung Hamburg gerufen. Ein Lastwagen mit Gefahrgut war in Sottrum verunglückt.
Aufgrund der anfänglich unklaren Situation musste die Autobahn vollständig gesperrt werden. Der Lastwagen hatte unter anderem Säure geladen. Durch den Unfall war die Plane des Anhängers aufgerissen, wodurch vier Fässer herunterfielen.
Ursprünglich wurde gemeldet, dass möglicherweise Gefahrstoffe austreten könnten. Nachdem die ersten Rettungskräfte am Einsatzort eingetroffen waren, wurden sofort Schutzanzüge der Sicherheitsstufe 2 angelegt. Zwei Trupps unter Atemschutz wurden zur Erkundung entsandt. Die Einsatzkräfte mussten äußerst vorsichtig vorgehen, da die genaue Substanz unbekannt war.
Nach der Erkundung und der Überprüfung der Frachtpapiere konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Die Fässer waren unbeschädigt, sodass keine Gefahr für Einsatzkräfte oder Umwelt bestand. Die Fässer wurden dann von den eingesetzten Trupps gesichert und an den Straßenrand gebracht.
Dies war bereits der zweite größere Gefahrguteinsatz innerhalb von sechs Stunden für die Feuerwehr Sottrum. Am Vorabend hatten zahlreiche Kräfte bei einem Einsatz in Rotenburg unterstützt. Der Einsatzleiter bei dem Autobahnunfall war der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Sottrum.
Nachfolgend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Eine Spezialfirma übernahm die weiteren Maßnahmen. Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens machen. Zum Glück gab es keine Verletzten.
Insgesamt waren 27 Fahrzeuge und etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Beteiligte Kräfte:
Feuerwehren aus Hassendorf, Stapel, Sottrum, Stuckenborstel, Rotenburg, Gyhum, Wehldorf und Elsdorf. Der Gefahrgutzug mit verschiedenen Fahrzeugen, die Samtgemeindefeuerwehr Sottrum, die ELW-Gruppe, die WLF-Gruppe, der Kreisbrandmeister, der Abschnittsleiter Süd, stellvertretende Gemeindebrandmeister, Rettungsdienst (Rettungswagen aus Sottrum und SEG-Rettung) und die Polizei.
Quelle der Bilder: Sandra Beckefeldt/Nonstop News
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








