Ein älterer Mann wurde fast Opfer eines Betrugsversuchs durch Fernzugriff auf seinen Computer. Die Polizei warnt vor solchen Anrufen und rät zur Vorsicht.
Sande: Telefonbetrug verhindert
Sande (ost)
Am Freitag, dem 25. Juli 2025, gegen 16:00 Uhr ereignete sich in der Sander Siedlung „An der Lehmbalje“ ein versuchtes Betrugsdelikt gegen einen älteren Bürger.
Nach bisherigen Informationen wurde ein 81-jähriger Mann von einer bisher unbekannten Person telefonisch kontaktiert und davon überzeugt, dass ein vermeintliches Problem mit seinem Computer vorliegt. Der Betroffene gewährte dem Anrufer daraufhin einen Fernzugriff auf seinen PC. Als dann sensible Bankdaten abgefragt wurden, wurde der ältere Herr misstrauisch, beendete das Gespräch sofort und schaltete seinen Computer aus.
Bislang ist kein finanzieller Schaden entstanden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betrugs eingeleitet.
Vor allem ältere Menschen sind oft das Ziel betrügerischer Anrufe, bei denen die Täter sich als Mitarbeiter von Behörden, Banken oder technischen Diensten ausgeben. Die Polizei warnt eindringlich davor, unbekannten Anrufern Zugriff auf Computer oder persönliche Daten zu gewähren. Im Zweifelsfall legen Sie auf und informieren Sie Verwandte oder die Polizei.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, wovon 4662 gelöst wurden. Es gab insgesamt 3226 Verdächtige, darunter 2212 Männer, 1014 Frauen und 788 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13218, von denen 5070 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 3422, darunter 2310 Männer, 1112 Frauen und 950 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 12.917 | 13.218 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.662 | 5.070 |
Anzahl der Verdächtigen | 3.226 | 3.422 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.212 | 2.310 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.014 | 1.112 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 788 | 950 |
Quelle: Bundeskriminalamt