Erstmals ist im Auricher Stadtgebiet der Akku eines Elektroautos in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr musste mit speziellen Maßnahmen den Brand an der Hochvoltbatterie eindämmen.
Sandhorst: Brand in E-Fahrzeug durch Hochvoltbatterie

Aurich-Plaggenburg (ost)
Zum ersten Mal hat in den Abendstunden des Montags der Akku eines Elektroautos im Auricher Stadtgebiet gebrannt. Das Fahrzeug stand zu dieser Zeit auf einem Grundstück in der Jägerstraße, als der Besitzer plötzlich Warnmeldungen über die Fahrzeugapp auf seinem Smartphone erhielt. Beim Überprüfen kam bereits Rauch aus dem Unterboden des Autos, weshalb die Anwohner sofort den Notruf wählten. Die Feuerwehren Plaggenburg und Sandhorst, die von der Regionalleitstelle in Wittmund alarmiert wurden, waren innerhalb weniger Minuten vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt schlug das Feuer bereits aus dem unmittelbar vor der Garage abgestellten Auto. Atemschutzgeräteträger begannen daraufhin sofort mit den Löscharbeiten.
Mit zwei Wasserstrahlen versuchten die Feuerwehrleute, die Flammen schnell einzudämmen und ein Übergreifen auf die Garage zu verhindern. Obwohl dies zunächst nach wenigen Minuten gelang, zeigten sich kurz darauf die Schwierigkeiten eines Brandes an Hochvoltsystemen. Begleitet von starker Rauchentwicklung, entflammte der Akku immer wieder. Kontinuierliche Kühlmaßnahmen unter Atemschutz waren daher unvermeidlich. Während des Einsatzes wurde ein Hydroschild unter dem Auto platziert, um die Batterie kontinuierlich mit Wasser zu versorgen. Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Sandhorst brachte das benötigte Löschwasser im Pendelverkehr von einem einige hundert Meter entfernten Hydranten zur Einsatzstelle, bis eine Schlauchleitung errichtet wurde.
Da die Maßnahmen auch nach Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt werden mussten, beleuchteten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle mit Lichtmasten und einem Powermoon. Die Einsatzkräfte konnten ihre verschmutzte Schutzkleidung nach Abschluss der Arbeiten am Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Aurich ablegen. Der Verpflegungszug der Feuerwehr Middels versorgte die Einsatzkräfte mit Getränken. Neben den etwa 45 Einsatzkräften und der Polizei war auch die Untere Wasserbehörde vor Ort, um den Abfluss des Löschwassers zu überprüfen.
Ein Abschleppunternehmen kam gegen 22:30 Uhr mit einem speziellen Löschcontainer für Elektrofahrzeuge an. Das Auto wurde mit dem Kran des Abschleppers in die Mulde gehoben, die anschließend mit Wasser gefüllt wurde, um eine dauerhafte Kühlung des Akkus zu gewährleisten. Nach Rücksprache mit dem Besitzer und dem Abschleppdienst beschlossen die Feuerwehrleute, den Container mindestens zehn Tage auf dem Grundstück zu belassen, um eine erneute Brandentwicklung zu verhindern. Etwa drei Stunden nach dem Alarm wurde die Einsatzstelle kurz vor Mitternacht verlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% der Gesamtunfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








