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Sandhorst: Umweltgefährdung durch Dieselkraftstoff

Die Feuerwehr Sandhorst musste aufgrund von Ölverschmutzungen ausrücken. Erstmaßnahmen wurden ergriffen, um ein Abfließen in nahegelegene Gewässer zu verhindern.

Einsatzstelle Zu den Norderstücken. Foto: Jannick Leerhoff (Feuerwehr Sandhorst)
Foto: Presseportal.de

Aurich-Sandhorst (ost)

In zwei Situationen musste die Feuerwehr Sandhorst kürzlich aufgrund von potenziellen Umweltgefährdungen durch Ölverschmutzungen eingreifen. Am Montagmorgen war zunächst der Umschlagplatz eines Unternehmens in Aurich am Kreihüttenmoorweg betroffen. Dort hatte ein LKW zuvor Dieselkraftstoff verloren, der sich aufgrund der Schneeschmelze schnell ausbreitete und in die Entwässerungsschächte zu fließen drohte. Die anwesenden Mitarbeiter hatten bereits Erstmaßnahmen ergriffen und die Gullys abgesperrt, als die Feuerwehr eintraf, so dass bei der Kontrolle des Abwasserkanals kein Ölaustritt in nahegelegene Gewässer festgestellt werden konnte. Eine Fachfirma wurde zur Reinigung der betroffenen Bereiche hinzugezogen.

Am Donnerstagmorgen war dagegen ein größerer Aufwand erforderlich: Auf einem Betriebsgelände in der Straße Zu den Norderstücken war der Tank eines zuvor abgeschleppten LKW beschädigt, wodurch Betriebsstoffe ausliefen. Die alarmierten Feuerwehrkräfte übernahmen die bereits begonnenen Auffangmaßnahmen und mussten eine große Menge Bindemittel verteilen. Das Öl war bereits in einen angrenzenden Abwasserschacht gelangt und teilweise abgeflossen, daher legten die Feuerwehrleute neben der Abdichtung des Gullys auch eine Ölsperre auf der Tannenhausener Ehe aus, um eine weitere Ausbreitung in die Umwelt zu verhindern. Nachdem die Untere Wasserbehörde und eine Reinigungsfirma zur Säuberung des Geländes informiert worden waren, konnte der Einsatz nach etwa anderthalb Stunden beendet werden.

Quelle: Presseportal

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