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Sandkrug: Tödlicher Ultraleichtflugzeug-Absturz in Hatten

Ein 71-jähriger Pilot aus der Schweiz kam beim Start ums Leben. Einsatzkräfte untersuchen die Absturzursache vor Ort.

Foto: Unsplash

Delmenhorst (ost)

Am Donnerstag um etwa 17.30 Uhr ereignete sich in 26209 Hatten, LK Oldenburg, der Absturz eines Ultraleichtflugzeuges. Der Pilot, der allein an Bord war, kam dabei ums Leben. Ersten Erkenntnissen zufolge stürzte das Flugzeug kurz nach dem Start vom Flugplatz Hatten aus bisher ungeklärten Gründen auf einem größeren freien Gelände ab und wurde dabei zerstört. Im Einsatz waren ein Notarzt, ein Rettungswagen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Kirchhatten, Altmoorhausen und Sandkrug mit etwa 50 Einsatzkräften. Ein Kriseninterventionsteam wurde ebenfalls informiert, um Zeugen des Absturzes zu betreuen. Es wurde vereinzelt berichtet, dass das Flugzeug nach dem Absturz in Brand geraten sei. Dies ist jedoch nicht korrekt. Es gab zwar eine geringfügige Brandentwicklung, die jedoch rechtzeitig gelöscht werden konnte. Der Pilot war ein 71-jähriger Mann aus der Schweiz, der auch der Besitzer des Flugzeugs war. Der Unfall ereignete sich während des geplanten Rückflugs in sein Heimatland. Da die Sprengkapsel für den Rettungsfallschirm nicht ausgelöst wurde, musste sie gegen 22.15 Uhr von den Entschärfern der Bundespolizei Bremen gesprengt werden. Die umliegenden Straßen wurden vorübergehend gesperrt. Der Schaden am Flugzeug, einer „Shark 600“, beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 200.000 Euro. Die Polizei und Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig waren vor Ort und haben die Ermittlungen zur Absturzursache übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon entfallen 32.471 Unfälle auf Personenschäden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 4.271 Unfälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.665, was 0,79% der Gesamtunfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 173.330, sind übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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