Ein unbekannter Täter raubte Zigaretten und flüchtete zu Fuß, dann mit einem Auto. Die Polizei sucht nach Zeugen für Hinweise.
Schapen: Raub auf Tankstelle

Schapen (ost)
Früh am Mittwochmorgen ereignete sich an der Speller Straße ein Raubüberfall auf eine Tankstelle. Ein bisher unbekannter Täter betrat kurz vor 7 Uhr den Verkaufsraum, bedrohte eine Mitarbeiterin und verlangte die Herausgabe von mehreren Zigarettenpackungen. Er verließ die Tankstelle mit der Beute und flüchtete zu Fuß in Richtung Eichenweg. Dort stieg er in ein bisher nicht näher beschriebenes Auto. Drei Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam wurden, verfolgten den Täter. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass er mit dem bereitgestellten Fahrzeug flüchtete. Der Täter wird als 1,80 Meter groß und schlank beschrieben. Er trug eine graue Jacke aus Stoff mit Kapuze, eine schwarze Hose mit weißer Aufschrift, eine schwarze Skimaske mit weißer Schrift im Nacken, einen schwarz-weißen Fahrradhelm und schwarze Handschuhe. Der Mann sprach akzentfreies Deutsch.
Obwohl eine sofortige Fahndung mit vielen Streifenwagen eingeleitet wurde, war sie zunächst nicht erfolgreich. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0591)870 bei der Polizei Lingen zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2625 auf 3115 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 278 auf 305 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle in Deutschland registriert – insgesamt 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 329 auf 269 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 51 auf 46 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 152 auf 127. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








