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Scheden: Autodieb auf A 7 festgenommen

Ein mutmaßlicher Autodieb wurde auf der A 7 festgenommen, umfangreiches Diebesgut sichergestellt, U-Haftbefehl erlassen

Foto: Depositphotos

Göttingen (ost)

Scheden, Mündener Straße

Am Mittwoch, den 18. Februar 2026, gegen 01.00 Uhr

SCHEDEN (jk) – Nur etwa eine halbe Stunde nach der Tat wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (18.02.26) gegen 01.30 Uhr auf der Autobahn 7 ein Verdächtiger, der Baumaschinen gestohlen haben soll, von der Polizei festgenommen. Der 26-jährige Mann, der bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt ist, wird dringend verdächtigt, gegen 01.00 Uhr auf einem Firmengelände in Scheden (Landkreis Göttingen) zwei Firmenfahrzeuge aufgebrochen zu haben, aus denen er eine Vielzahl von Baumaschinen gestohlen hat.

Ein Augenzeuge beobachtete gegen 01.00 Uhr, wie der Verdächtige zusammen mit einer anderen, noch nicht identifizierten Person, auf dem Firmengelände an der Mündener Straße die gestohlenen Baumaschinen, darunter Winkelschleifer, Bohrhammer, Sägen und Bohrmaschinen, in einen weißen Transporter lud und dann floh. Der Zeuge informierte die Polizei.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte das gesuchte Fahrzeug von einer Streife auf der K 206 in Richtung Hedemünden gesichtet und verfolgt werden. Der Transporter fuhr dann weiter auf die A 7 in Richtung Kassel.

Mit der Hilfe anderer Polizeiwagen wurde das Fahrzeug gegen 01.30 Uhr auf dem Parkplatz „Humboldtblick“ gestoppt und der 26-jährige Fahrer festgenommen. Im Transporter fanden die Ermittler über 20 Baumaschinen und drei Sortimentskästen im Gesamtwert von etwa 10.000 Euro. Diese Gegenstände wurden kurz zuvor in Scheden gestohlen. Es stellte sich außerdem heraus, dass der Verdächtige vermutlich unter Drogeneinfluss stand und keinen Führerschein besaß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht Hann. Münden erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen am Donnerstag (19.02.26) einen Haftbefehl gegen den bereits wegen Eigentumsdelikten bekannten 26-Jährigen wegen Fluchtgefahr.

Die Untersuchungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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