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Schellerten: Geschwindigkeitskontrolle vor Kindergarten

Beamte des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth führten erneut eine Geschwindigkeitsmessung vor der Kindertagesstätte durch. Fünf Geschwindigkeitsverstöße wurden festgestellt, der höchste Wert lag bei 48 km/h.

Foto: unsplash

Hildesheim (ost)

SCHELLERTEN / GARMISSEN (erb). Nach einer Kontrolle, die bereits vor einigen Wochen durchgeführt wurde, führten Polizeibeamte des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth erneut eine Geschwindigkeitsmessung vor der Kindertagesstätte an der Ritterstraße in 31174 Schellerten, Ortsteil Garmissen, durch.

Zwischen 13 und 14 Uhr stellten die eingesetzten Beamten fünf Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung fest. Tagsüber gilt vor dem Kindergarten eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Nach Abzug der Messtoleranz betrug der höchste gemessene Wert 48 km/h. Dies kann Autofahrer in der Regel mit einem Bußgeld von 70 Euro plus Verfahrenskosten belegen.

Der Fahrer eines Fahrzeuggespanns erwartet eine deutlich höhere Strafe. Für solche Kombinationen sieht der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog grundsätzlich strengere Strafen vor. Der betroffene Verkehrsteilnehmer, der mit einem Kleintransporter und Anhänger mit 46 km/h unterwegs war, muss mit einem Bußgeld von 160 Euro plus Verfahrenskosten sowie einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen.

Die Kontrollmaßnahmen wurden von Anwohnern sowie Kindern und Eltern positiv aufgenommen.

Die Polizei Bad Salzdetfurth wird auch zukünftig ähnliche Kontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 81,86% aus, was 173.330 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwerverletzt und 36.247 leichtverletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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