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Schellerten: Trunkenheit im Verkehr – Widerstand gegen Polizei

Ein Fahrradfahrer und ein Autofahrer leisten Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen nach Trunkenheitsfahrten. Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

SCHELLERTEN/BOCKENEM (erb). Am Samstag, den 07. Februar 2026, wurden von der Polizei Bad Salzdetfurth zwei Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. In einem der Fälle leistete ein Verkehrsteilnehmer Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Erstmalig wurde die Polizei am Samstagabend auf eine Trunkenheitsfahrt auf der Bundesstraße 6 zwischen Schellerten und Kemme aufmerksam gemacht. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 59-jähriger Radfahrer gegen 18:00 Uhr auf dem Radweg in Richtung Kemme, als er das Gleichgewicht verlor und in einen Straßengraben stürzte. Es entstanden glücklicherweise keine Personen- oder Sachschäden.

Die eingesetzten Polizisten stellten beim Mann eine erhebliche Alkoholisierung fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,7 Promille. Der Radfahrer gab zu, vorher Bier und Schnaps konsumiert zu haben. Daher ergab sich der Verdacht der Trunkenheit im Verkehr. Nach der Blutentnahme wurde der Mann aufgrund seiner starken Alkoholisierung in ein Krankenhaus gebracht.

In der Nacht gegen 23:00 Uhr kontrollierten Polizisten auch einen 38-jährigen Autofahrer in der Bönnier Straße in der Innenstadt von Bockenem.

Im Rahmen der weiteren Verkehrskontrolle gab der Mann an, vorher Cannabis konsumiert zu haben. Aufgrund von festgestellten Ausfallerscheinungen ergab sich der Verdacht der relativen Fahruntüchtigkeit und somit der strafbaren Trunkenheit im Verkehr.

Als die Beamten weitere polizeiliche Maßnahmen durchführen wollten, versuchte der Beschuldigte, sich der Kontrolle durch Weglaufen zu entziehen. Die Polizisten hielten ihn daraufhin fest. Beim Anlegen von Handfesseln leistete der Mann Widerstand und versuchte, sich den Griffen der Beamten zu entziehen. Er wurde schließlich zu Boden gebracht und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Der 38-Jährige wurde zunächst ambulant in einem Rettungswagen versorgt und dann von einem weiteren Streifenwagen in ein Krankenhaus in Hildesheim gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Neben der vorgeworfenen Trunkenheit im Verkehr wird nun auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den 59-jährigen Radfahrer und den 38-jährigen Autofahrer, beide mit Wohnsitz im Landkreis Hildesheim, sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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