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Schiffsunfall auf der Elbe: Raddampfer “Kaiser Wilhelm” läuft auf Sandbank

Zwei Leichtverletzte nach leichtem Schiffsunfall mit historischem Raddampfer; Feuerwehr rettet Verletzte vom Wasser und bringt sie ins Krankenhaus.

Foto: unsplash

Lüneburg (ost)

Schiffsunfall auf der Elbe: Der Raddampfer “Kaiser Wilhelm” läuft auf einer Sandbank auf – Zwei Personen leicht verletzt

RADEGAST / BLECKEDE (ELB-KM 555). Am 12.09.26, gegen 12.45 Uhr ereignete sich auf der Elbe bei Radegast ein kleiner Schiffsunfall mit dem historischen Raddampfer “Kaiser Wilhelm”. Das Schiff, das flussaufwärts fuhr, geriet bei Stromkilometer 555 innerhalb des Fahrwassers auf eine Sandbank. Es kam nicht zu einem plötzlichen Stopp; das Fahrgastschiff wurde lediglich leicht gebremst. Es war kein anderes Schiff an dem Vorfall beteiligt. Durch die leichte Erschütterung verloren jedoch zwei ältere Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt am Buffet befanden, den Halt und stürzten. Beide erlitten leichte Verletzungen. Da einer der Betroffenen später Kreislaufprobleme hatte, wurde die Freiwillige Feuerwehr Bleckede alarmiert. Die Feuerwehrkräfte rückten mit einem Boot aus, nahmen die beiden Verletzten noch auf dem Wasser vom Raddampfer an und brachten sie sicher an Land. Dort wurden sie von zwei Rettungswagen (RTW) empfangen und zur weiteren medizinischen Versorgung in die chirurgische Ambulanz des Klinikums Lüneburg gebracht. Die anderen Passagiere an Bord blieben unverletzt. Nach einer Inspektion wurde kein Schaden am Raddampfer festgestellt, so dass das Schiff aus eigener Kraft weiterfahren konnte. Die Wasserschutzpolizei Scharnebeck war mit einem Streifenboot vor Ort und hat die Untersuchungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 173.330 Fällen aus, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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