Drei Männer geraten in der Innenstadt in Streit, ein 31-Jähriger wird verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Schlägerei in Hildesheim, Streifenbesatzung greift ein

Hildesheim (ost)
HILDESHEIM – (jpm) Am heutigen Mittag (24.02.2026) ereignete sich gegen 13:10 Uhr an der Kreuzung Kaiserstraße/Almsstraße eine Schlägerei zwischen drei Männern. Dabei wurde einer von ihnen am Kopf verletzt.
Nach ersten Informationen kam es zu einem Streit zwischen einem 31-jährigen Mann aus dem Landkreis Hildesheim und zwei Männern im Alter von 20 und 18 Jahren aus Hildesheim bzw. dem Landkreis Hildesheim, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete.
Während sich eine Streifenbesatzung zu dieser Zeit auf der Kaiserstraße befand, wurden sie auf den Vorfall aufmerksam. Trotz Aufforderung der Beamten, voneinander abzulassen, hörten die Männer nicht auf. Bevor sie getrennt werden konnten, gab der 20-Jährige dem 31-Jährigen einen Kopfstoß, der dazu führte, dass er stürzte und sich am Hinterkopf verletzte.
Der 20-Jährige wurde daraufhin von den Beamten kontrolliert, während zusätzliche Streifenwagen zur Unterstützung angefordert wurden und kurz darauf eintrafen. Die Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe bei dem Verletzten und riefen einen Rettungswagen, der den 31-Jährigen ins Krankenhaus brachte.
Die beiden anderen Männer wurden zur weiteren Bearbeitung auf die Wache gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen den 31-Jährigen sowie wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die 18 und 20 Jahre alten Männer eingeleitet, um die genauen Umstände des gewalttätigen Vorfalls zu klären.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können und noch nicht von der Polizei befragt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 236 Fälle gemeldet, von denen 225 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 315, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








