In Celle kam es zu versuchten Betrugsdelikten, bei denen sich Täter als Verwandte ausgaben. Besonnene Reaktionen verhinderten finanziellen Schaden und die Polizei warnt vor weiteren „Schockanrufen“.
Schockanrufe: Betrüger scheitern mit Telefonbetrug

Celle (ost)
In den letzten Tagen gab es in der Stadt und im Landkreis Celle mehrere Versuche von Betrugsdelikten am Telefon. Die Täter gaben sich als Verwandte aus und täuschten eine Notlage vor, um hohe Geldbeträge zu erhalten.
Zwei Angerufene, eine 68-jährige und eine 74-jährige, reagierten jedoch richtig: Sie erkannten den Betrug, ließen sich nicht unter Druck setzen und beendeten das Gespräch sofort. Die Polizei lobt dieses vernünftige Verhalten ausdrücklich. Es entstand kein finanzieller Schaden.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei erneut eindringlich vor sogenannten „Schockanrufen“:
Seien Sie immer skeptisch bei Anrufen, in denen Geld gefordert wird – auch wenn sich die Anrufer als Verwandte, Staatsanwälte oder andere Behörden ausgeben. Behörden fordern niemals Geld am Telefon.
Geben Sie keine persönlichen Daten wie Kontoinformationen, Adressen oder Geburtsdaten preis.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger nutzen gezielt Angst, Zeitdruck und emotionale Manipulation. Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas seltsam erscheint oder Zweifel aufkommen.
Nehmen Sie selbst Kontakt mit Familienmitgliedern oder der örtlichen Polizei auf – verwenden Sie nur bekannte, offizielle Telefonnummern.
Überweisen Sie kein Geld und tätigen Sie keine Barzahlungen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.
Melden Sie verdächtige Anrufe der Polizei – jede Information kann helfen, weitere Taten zu verhindern.
Sprechen Sie insbesondere mit älteren Familienmitgliedern über diese Betrugsform.
Aufmerksamkeit, gesundes Misstrauen und das sofortige Beenden solcher Gespräche sind der beste Schutz vor finanziellen Schäden.
Quelle: Presseportal








