Ein 50-jähriger Mann wurde in Schwagstorf überfallen. Die Täter flüchteten nach dem Raub mit Beute in unbekannte Richtung.
Schwagstorf: Raub in Wohnung, Polizei sucht nach Hinweisen

Osnabrück (ost)
Am 02.08.2025 ereignete sich ein Raubüberfall in einer Wohnung in der Mühlenstraße im Ortsteil Schwagstorf. Ein damals 50-jähriger Mann informierte im August letzten Jahres die Polizei über den Überfall. Aufgrund der Schwere der Verletzung musste der Mann im Krankenhaus medizinisch versorgt werden.
Gemäß den bisherigen Ermittlungen betraten zwei Männer gegen 22:45 Uhr die Wohnung des Mannes. Einer der Täter bedrohte das Opfer mit einem Messer. Zudem wurde Reizgas gegen den Mann eingesetzt. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Während der damaligen Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Drogenplantage in der Wohnung. Eine daraufhin angeordnete Durchsuchung führte zum Fund von größeren Mengen Marihuana, Bargeld und umfangreicher technischer Ausrüstung.
Ursprüngliche Mitteilung unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6091488
Im Zuge weiterer Ermittlungen konnte ein Verdächtiger identifiziert werden. Es handelt sich um einen 45-jährigen Mann aus Bramsche.
Im Verlauf des Verfahrens konnten Videoaufnahmen gesichert werden, die den zweiten bisher unbekannten Täter zeigen. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach dem Mann, der auf dem Bild abgebildet ist.
Hinweis: Aufgrund der vergangenen Zeit kann sich das Aussehen des Mannes verändert haben. Das Bild zeigt den Mann zum Zeitpunkt des Überfalls.
Zeugen, die Informationen zur Identität des Mannes oder seinem Aufenthaltsort haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0541/327-3203 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, wovon 2265 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2903, darunter 2625 Männer, 278 Frauen und 1144 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 4234, wobei 2839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3420, davon 3115 Männer, 305 Frauen und 1459 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 236, wovon 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 315, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 Männer und 3.924 Frauen verdächtigt wurden. Darüber hinaus waren 7.947 Verdächtige nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 Männer und 3.898 Frauen verdächtigt wurden. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








