Zwei Personen wurden bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer verletzt, während die Polizei nach Zeugen sucht.
Schwere Verletzungen nach Messerangriff in Holzminden

Holzminden (ost)
Am Montag (19.10.2026) ereignete sich gegen 12:40 Uhr in der Bahnhofstraße in Holzminden eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei Männern im Alter von 26, 28 und 30 Jahren. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Der 26-jährige Verdächtige wurde sofort von den Polizeibeamten vor Ort vorläufig festgenommen. Aufgrund geringfügiger Verletzungen wurde er zunächst in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der 28-jährige Verdächtige flüchtete zunächst, wurde aber später am Nachmittag in Stadtoldendorf gefunden und ebenfalls vorläufig festgenommen.
Der 30-jährige Mann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen durch Messerstiche und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Nach der Auseinandersetzung durchsuchten Einsatzkräfte eine Garage in der Nähe des Tatortes. Dabei wurden verschiedene Gegenstände sichergestellt, darunter Mobiltelefone, Drogen, ein hochwertiges E-Bike und ein als gestohlen gemeldeter E-Scooter.
Während der polizeilichen Maßnahmen und der Spurensicherung musste die Bahnhofstraße vorübergehend gesperrt werden.
Die Hintergründe und der genaue Verlauf der Auseinandersetzung werden derzeit von den Ermittlern untersucht.
Die Polizei ermittelt weiterhin zu den genauen Umständen der Tat. Zeugen, die Informationen zum Vorfall und möglichen Beteiligten haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05531-9580 bei der Polizei Holzminden oder einer anderen Dienststelle zu melden.
Es wird weiter berichtet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 269 männliche, 46 weibliche und 127 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








