Zwei Jugendliche auf Motorrad prallen nahezu ungebremst auf Stauende, Rettungshubschrauber im Einsatz.
Schwerer Auffahrunfall auf Südschnellweg in Hannover

Hannover (ost)
Am Dienstagabend, dem 21.04.2026, wurden bei einem Auffahrunfall auf dem Südschnellweg in Hannover zwei Jugendliche schwer verletzt. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierten die beiden fast ungebremst mit einem Stauende, während sie auf einem Motorrad unterwegs waren. Ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt, was zu erheblichen Verkehrseinschränkungen im Feierabendverkehr führte.
Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover hat bisherige Erkenntnisse, dass ein 16-Jähriger am Dienstagabend gegen 18:20 Uhr mit seinem KTM-Motorrad den Südschnellweg in Hannover in westlicher Richtung befuhr. Aus unbekannten Gründen prallte der Jugendliche zwischen den Anschlussstellen Seelhorster Kreuz und Hildesheimer Straße auf dem linken Fahrstreifen auf das Stauende. Sowohl der 16-Jährige als auch seine 15-jährige Mitfahrerin erlitten schwere Verletzungen bei dem nahezu ungebremsten Aufprall auf einen Jeep Avenger. Beide wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wobei auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz war.
Weitere Fahrer, darunter der 73-jährige Fahrer des Jeeps, blieben unverletzt, während der entstandene Sachschaden auf etwa 18.000 Euro geschätzt wurde.
Aufgrund der Rettungsmaßnahmen und der Aufräumarbeiten wurde der Südschnellweg vorübergehend in beide Richtungen vollständig gesperrt. Dadurch bildeten sich Staus im abendlichen Berufsverkehr. Nach Abschluss der Arbeiten konnte der Verkehr in östlicher Richtung wieder normal fließen, während in westlicher Richtung zunächst nur ein Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet wurde.
Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. /ram
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen verzeichnet, was 0,79% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Bei den Unfällen gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








