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Schwerer Raubserie in Hannover und Laatzen, Ermittlungserfolg mit zwei Tatverdächtigen in U-Haft

Die Polizei identifizierte alle Tatverdächtigen nach Durchsuchungsmaßnahmen. Zwei 20 und 21 Jahre alte Hannoveraner sitzen seit Januar und April 2026 in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Dies ist eine gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover.

Zwischen September 2025 und Januar 2026 ereigneten sich im Stadtgebiet von Hannover und Laatzen insgesamt zehn schwere Raubüberfälle, bei denen fünf Verdächtige insgesamt etwa 50.000 Euro erbeuteten. Am 17.06.2026 führte die Polizei Hannover letzte Durchsuchungen durch und identifizierte alle Verdächtigen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Ermittlungsdienstes des Polizeikommissariats Hannover-Lahe inserierten die Verdächtigen über ein Online-Portal verschiedene Autos zu Preisen weit unter dem üblichen Marktwert. Dadurch wurden potenzielle Käufer dazu gebracht, mit großen Bargeldbeträgen zu den vereinbarten Treffpunkten zu kommen. Die Übergaben fanden hauptsächlich an abgelegenen Orten statt.

Dort wurden die Käufer unter Vorhalt einer Schusswaffe und unter Einsatz von Pfefferspray bedroht und dann ihres Bargeldes beraubt. Insgesamt erbeuteten die Täter auf diese Weise etwa 50.000 Euro (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6186556).

Im Laufe der umfangreichen Ermittlungen konnten bereits mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden. Außerdem wurden zwei 20 und 21 Jahre alte Hannoveraner festgenommen und befinden sich seit Januar und April 2026 in Untersuchungshaft. Bei der Festnahme des 21-Jährigen wurden auch Beweismittel wie eine Schreckschusspistole und Reizgas gefunden.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen identifizierten die Ermittler drei weitere Verdächtige, denen eine Beteiligung an einzelnen Taten vorgeworfen wird. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ das Amtsgericht Hannover daraufhin drei weitere Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt vier Objekte in Laatzen und Bad Münder.

Die drei jeweils 21 Jahre alten Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Die Auswertung der Beweismittel dauert an.

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Quelle: Presseportal

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