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Schwerer Raubüberfall auf Juwelier in Hildesheim

Ein unbekannter Täter versuchte, ein Juweliergeschäft zu überfallen, wurde aber von Kunden überwältigt und konnte ohne Beute flüchten.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

Am 14.09.2026, gegen 17:10 Uhr, ereignete sich in der Fußgängerzone von Hildesheim, der Bernwardstraße, ein versuchter schwerer Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft.

Ein bislang unbekannter Täter betrat das Geschäft und schlug mit einem mitgebrachten Werkzeug auf die Vitrinen ein. Als ein Mitarbeiter und ein Kunde versuchten, den Täter zu überwältigen, konnte er sich losreißen und ohne Beute in Richtung Hannoversche Straße flüchten. Dabei wurde der Kunde im Gesicht leicht verletzt.

Die Polizei sucht einen männlichen Täter mit den folgenden Merkmalen:

etwa 20 Jahre alt

schlank, ungefähr 1,80 m groß

kurze blonde Haare

schwarzer Kapuzenpullover, schwarze Trainingshose

Personen, die sich zur Tatzeit in der Bernwardstraße, zwischen der Friedrichstraße und dem Bahnhofsplatz, aufgehalten haben oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizeidienststelle Hildesheim (Tel.: 05121/939-115) zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, wobei 2265 Fälle gelöst wurden und 2903 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 2625 männlich, 278 weiblich und 1144 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4234, wobei 2839 Fälle gelöst wurden und 3420 Verdächtige ermittelt wurden. Von diesen waren 3115 männlich, 305 weiblich und 1459 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023 gesunken. Von den Verdächtigen waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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